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Agra, Tadsch Mahal (Taj Mahal)

Ewige Liebe in Marmor

Jeden Morgen wiederholt sich das bewegende Schauspiel. Erst zaghaft, dann kraftvoll fallen die Sonnenstrahlen auf das mächtige Bauwerk am Ufer des Yamuna. Aus der nachts in grauer Stille verharrenden Silhouette zaubern sie das funkelnde Juwel indo-islamischer Architektur.

Wie ergriffen muss Schah Dschahan gewesen sein, als er die Vollendung des Tadsch Mahal feiern konnte. Noch im Todesjahr seiner Lieblingsfrau, auch Mumtaz-i Mahal, "die Auserwählte des Palastes" genannt, hatte der Mogulfürst mehrere tausend Handwerker für das gewaltige Vorhaben verpflichtet. Aus den Zentren orientalischer Baukunst waren sie gekommen, aus Lahore, Delhi, Schiras und aus Samarkand. Als leitender Baumeister wird allgemein Ustad Ahmad Lahori, der kaiserliche Architekt, erwähnt. Doch über die Identität des eigentlichen Schöpfers kursieren zahlreiche Spekulationen. Dschahan, dessen künstlerische Begabung bekannt ist, war vielleicht selbst der geistige Vater des Entwurfes. Überaus ehrgeizig war sein Projekt, geradezu überirdisch grandios - und kostspielig. War es doch seine Vision, damit alle damaligen Weltwunder zu übertreffen.

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von Albrecht G. Schaefer
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