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Algen als Energielieferant

Grüne Kraftpakete

 

Sushi
Algen sind aus japanischem Essen nicht wegzudenken, in Cremes wirken sie als natürlicher Faltenglätter und auch in der Medizin finden sie Verwendung. Doch sie können noch mehr. Denn Algen nutzen Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Kohlendioxid noch effizienter für ihr Wachstum als andere Pflanzen. Und diese Tatsache wollen Architekten und Wissenschaftler nun nutzen und Algen als Energielieferanten sogar in modernen Gebäuden einsetzen.

 

Winzige grüne Kraftpakete

Steigende Rohölpreise, die wachsende Knappheit von Erdöl und der Trend zur Energiewende veranlassen Forscher, neue Möglichkeiten der Energiegewinnung zu entwickeln. Dazu gehört seit kurzem auch der Einsatz von winzigen Mikroalgen, also ein- bis wenigzelligen Algen, die sich schnell vermehren. Diese nutzen Sonnenlicht als Energiequelle, um Biomasse zu produzieren. Dieser Prozess wird Photosynthese genannt und wird auch von allen anderen grünen Pflanzen betrieben. Doch Algen nutzen die gewonnene Biomasse sehr viel effizienter, sodass sie für die Gewinnung von Öl und Biogas genutzt werden kann. Weil die Algen das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) effektiver binden als andere Pflanzen, ist diese Energiegewinnung ökologisch äußerst nachhaltig und stellt eine Alternative zu fossilen Energieträgern dar.

 

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wissen.de-Autorin Lena Riemenschneider, August 2012
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Über die Energie der Zukunft

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