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Ammoniten

Vor ca. 390 Millionen Jahren (Mitteldevon) begann der Siegeszug der Ammoniten auf unserer Erde oder besser gesagt in den Weltmeeren. Diese Tierart bildete in den folgenden Jahrmillionen nahezu 10.000 heute bekannte Arten aus. In der Kreidezeit vor ca. 70 Millionen Jahren starben sie dann gleichzeitig mit den Dinosauriern aus .Dennoch beschäftigen sie die Menschen durch ihre zahlreich gefundenen Versteinerungen.

Der Name - ein Ausflug zu den Göttern

Bereits der römische Geschichtsschreiber Plinius der Ältere führte den Begriff „Ammonus Coruae“ - Ammonshörner - für die Ammoniten ein. Namensgeber war der griechische Gott Amun, dessen heiliges Tier der Widder mit seinen Widderhörnern an die eingedrehte Form der Versteinerungen erinnerte.

Dabei hatte man eigentlich nur das feste Gehäuse der Tiere im Stein gefunden. Auch wenn die Form der Versteinerungen an das Gehäuse von Schnecken oder eben an Widderhörner erinnert, handelt es sich bei diesen Kopffüßlern um eine eigene Tiergruppe, deren nächste heute noch lebende Verwandten die Tintenfische und der Nautilussind.

Wie genau die Ammoniten ausgesehen haben, ist bis heute noch nicht eindeutig belegt. Einzelne Funde lassen vermuten, dass die Tiere mit bis zu 10 Tentakeln ausgestattet waren und über Kiemen verfügten. Oft wurden auch Schalen bei den Gehäusen gefunden, die vermuten lassen, dass sie damit den „Eingang“ ihrer Gehäuse verschließen konnten. Neuere Untersuchungen gehen aber teilweise auch davon aus, dass diese Schalen Reste des Mundapparates sein könnten.

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