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Arabische Halbinsel

Geographie

Die Arabische Halbinsel ist ein alter Festlandsblock, überwiegend ein Tafelland unter wüstenhaftem Klima. Jüngere Aufwölbungen begleiten im Westen das Rote Meer, das in dieses Gewölbe als Grabenbruch eingesenkt ist. Das Relief des Tafellandes wird durch isolierte Gebirgsinseln, lang gestreckte Bergrücken und steile Schichtstufen gegliedert; entlang von Spalten ist vulkanisches Material an die Oberfläche getreten und bildet flache Decken über den kristallinen Flächen und den Schichtgesteinen des Tafellandes, auf denen sich zum Teil fruchtbare Böden, aber auch absolut kahle Geröll- und ausgedehnte Dünenfelder ausbreiten. Wo Niederschläge fallen, sind sie im Winter zu erwarten. Nur der Jemen erhält randtropische Sommerregen.

Im äußersten Südwesten und Osten erheben sich im Jemen (3760 m) und in Oman (2980 m) höhere, regenreiche Gebirge. Der gebirgige Streifen entlang dem Roten Meer vom Jemen bis Hedjas (Al Hijaz) war seit alters das wirtschaftlich-kulturelle Zentrum mit dem legendären Reich der Königin von Saba im Jemen und dem Ursprungsgebiet des Islam im Hedjas.

Heute hat sich das Zentrum an den östlichen Rand verlagert. Dort zieht sich eine lang gestreckte Senkungszone vom nördlichen Irak durch den Persischen Golf bis zum Indischen Ozean hin. An und in dieser ausgedehnten Mulde finden sich die bedeutendsten Erdöllagerstätten der Erde.

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