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Autofahrten im Herbst

Der Herbst ist trübe und grau – und das macht ihn für Autofahrer verhältnismäßig gefährlich. Nach den eher unbeschwerten Fahrten in den Sommermonaten gilt es nun, sich auf eine große Zahl fast schon vergessener Tücken einzustellen. Außerdem sollten sich die Fahrer intensiv um ihr Auto kümmern – der Wagen braucht jetzt einige Zuwendung und Aufmerksamkeit, um samt seinen Insassen die dunkle Jahreszeit sicher und unbeschadet zu überstehen.

Herbstlaub ist tückisch

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Blätter und Regen können die Straßen im Herbst in eine gefährliche Rutschbahn verwandeln.

Blätter und Regen können die Straßen im Herbst in eine gefährliche Rutschbahn verwandeln.

Zu den ersten Problemen, die der nahende Herbst mit sich bringt zählen Blendungen durch die tief stehende Sonne sowie von den Bäumen fallende Blätter. Ebenso wie Ackerschmutz und Fallobst kann Herbstlaub die Fahrbahn in Verbindung mit Nässe in eine gefährliche Rutschbahn verwandeln, warnt der ADAC in München. Wichtig ist es daher, vorausschauend zu fahren sowie frühzeitig und sanft zu bremsen.

Auch anderenorts können die Blätter Probleme bereiten - und zwar, indem sie in den Belüftungsschacht vor der Frontscheibe fallen und das Gebläse in seiner Wirkung beeinträchtigen. “Solche Fremdkörper verursachen nicht nur unangenehme Geräusche, sondern behindern die Belüftung des Innenraumes und lassen die Scheiben beschlagen, sagt Rainer Hillgärtner, Sprecher des Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart. Eine regelmäßige Säuberung des Schachtes bringt Abhilfe.

Langsam fahren bei Nebel

Schlechtes Wetter erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrers.

Schlechtes Wetter erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrers.

Wirklich gefährlich aber wird der Herbst durch Nebel, Wildwechsel und plötzliche Windböen. Obwohl diese Gefahren allgemein bekannt sein dürften, gilt unangepasste Geschwindigkeit statistisch als häufigste Unfallursache gerade bei Nebelwetter, heißt es bei der Deutschen Verkehrswacht (DVW) in Meckenheim bei Bonn. Ein Grund dafür ist, dass Nebel auch die Wahrnehmung trübt. Der Nebel schluckt Fahrgeräusche - das Tempo des eigenen Wagens kann daher falsch geschätzt werden.

Auch Abstände zu den voraus fahrenden Autos werden bei Nebel oft größer geschätzt, als sie sind. Die DVW empfiehlt daher, sich bei Nebel nicht an den Rückleuchten des Vordermannes zu orientieren, sondern das Tempo zu verringern, den Abstand deutlich zu vergrößern und die Fahrweise der eigenen Sicht anzupassen. Diese Regel gilt dem ADAC in München zufolge bei Nebel ebenso wie bei starkem Regen.

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