Von der eigenen Werkstatt bis zur Formel 1
Aufgaben und Tätigkeiten
Ein Automechaniker im Freundeskreis spart Geld, denn Kraftfahrzeuge müssen regelmäßig gewartet oder Verschleißteile erneuert werden. Zu den Aufgaben des Automechanikers gehört es, Kraftfahrzeuge und Anhänger zu inspizieren, zu warten, in Stand zu setzen, auszurüsten oder zu montieren. Die systematische Fehlersuche an mechanischen und elektronischen Systemen gehört ebenso zu seinen Tätigkeiten wie Vorbereitung und Durchführung der Hauptuntersuchung beim TÜV. Dabei prüft er Funktionen und Zustand einzelner Bauteile und Systeme und beurteilt, ob eine Neueinstellung oder ein Austausch nötig ist. In einigen Werkstätten werden auch Abgasuntersuchungen durchgeführt.
Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen
Automechaniker sind in der Regel in Reparatur- oder Pannenwerkstätten im Einsatz. Sie arbeiten jedoch auch in der Industrie in der Forschung, Entwicklung und in der Produktion neuer Kraftfahrzeuge. Gerade hier entstehen interessante Perspektiven. Umweltschutz und neue technologische Entwicklungen werden die Automobilindustrie in den kommenden Jahren verändern. Umweltfreundliche Autos, so genannte Ökomobile, die mit Elektro- oder Solarantrieb ausgestattet sind, werden kommen, ebenso Kraftstoffe auf alternativer Basis. In Kraftfahrzeugen werden zunehmend hochkomplexe Technik und Computersysteme eingebaut sein, so dass die handwerklichen Möglichkeiten in den Hintergrund treten. Spannende Arbeitsfelder bieten beispielsweise auch Rennställe oder gar die Königsklasse Formel 1. Gute Verdienstmöglichkeiten bieten sich durch die Eröffnung einer eigenen Werkstatt. Hierzu ist allerdings ein Meisterbrief Voraussetzung.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Aufbauend auf der bestandenen Facharbeiterprüfung können Automechaniker Speziallehrgänge absolvieren oder sich zum Kfz-Servicetechniker und dann zum Industriemeister weiterbilden. Mit der (Fach)-Hochschulreife ist auch ein technisches Studium denkbar.
Ähnliche Berufsbilder und Synonyme
Synomym für den Automechaniker ist der Kfz-Mechaniker. Verwandte Berufe sind der Zweiradmechaniker und der Kfz-Elektriker.
Voraussetzungen und Fähigkeiten
Als Vorbildung ist mindestens der Hauptschulabschluss erforderlich. Darüber hinaus muss ein Bewerber technisches Verständnis, gute Mathematikkenntnisse und handwerkliche Begabung mitbringen.
Ausbildung
Die Ausbildung erfolgt in Berufsschule und Kfz-Betrieb, wobei Auszubildende nicht nur auf ihre Lieblingsautomarke, sondern auch auf die Qualität des Ausbildungsbetriebs achten sollten. Die Lehre dauert dreieinhalb Jahre.
Kontakt
Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes
Franz Lohe-Straße 21, 53129 Bonn
Tel.: 0228/91270
Fax: 0228/9127150
KFZ-Gewerbe
Der Verband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes vertritt die Interessen
seiner Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene. Dem Verband gehören
15 Landesverbände und 44 Fabrikatsvereinigungen an. In den Landesverbänden
sind wiederum 258 Innungen organisiert, in denen ca. 47.000 Betriebe Mitglied
sind.
Autoberufe
Autoberufe
Portal für die Nachwuchsförderung im Kfz-Gewerbe
Verband der Automobilindustrie
Westendstraße 61, 60325 Frankfurt
Tel.: 069/975070
Fax: 069/97507261
VdA
Dem VDA gehören zum einen Automobilhersteller und ihre Entwicklungspartner,
die Zulieferer an, darüber hinaus die Hersteller von Anhängern,
Aufbauten und Containern.









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