Das Stadtmuseum Berlin präsentiert vom 24. Juni bis 14. Oktober 2007 im Ephraim-Palast eine Ausstellung zur Kulturgeschichte des Badens. Alles dreht sich um den Schwimmsport, verschiedene Badeorte und die Reiselust. Mit Installationen, Fotos, Gemälden und Bademoden, Postkarten und "Strandgut" werden die verschiedenen Aspekte der Badekultur und der Körperpflege lebendig: Hygiene und Abhärtung, Sport und Spaß, Fernweh nach Sonne, Sand und Meer. Neben dem individuellen Erlebnis gilt das Baden als gesellschaftliches Ereignis.

Sammlung Kindheit und Jugend/ Fotograf Herbert Denda
Provokante Bademode

Bademodenschau, 1982 / Sportmuseum Berlin
Möglichst wenig Bekleidung

Sammlung Kindheit und Jugend / Fotograf Petersen
ERÖFFNUNG
23. Juni 2006 | ab 18 Uhr
im Nikolaiviertel | Berlin-Mitte
Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin
Poststraße 16 | 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Di, Do – So: 10 – 18 Uhr | Mi: 12 – 20 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro/ermäßigt 3,00 Euro (mittwochs Eintritt frei)
Führungen: Tel. (030) 24002-233
Begleitprogramm zur Ausstellung
BEGLEITPROGRAMM | EPHRAIM-PALAIS
Anmeldung: (030) 24002-159
Eintritt 3,00/erm. 2,00 Euro.
04.07.2007 | 19.00 Uhr
LESUNG / GESPRÄCH: „100 Jahre Strandbad Wannsee“. Matthias Oloew liest aus seinem Buch, das zum Jubiläum im Nicolai-Verlag erschienen ist. Seine Geschichten sowie das anschließende Gespräch zwischen dem Autor und der Kuratorin der Ausstellung „Berlin geht baden – von Strandträumen zu Traumstränden“ Dr. Martina Weinland gehen auf unterhaltsame Weise auf die Entwicklung des einstigen Familienbades „zur Badewanne der Berliner“ ein.
18.07.2007 | 16 Uhr
08.08.2007 | 19 Uhr
26.09.2007 | 16 Uhr
KURATORENFÜHRUNG: durch die Ausstellung „Berlin geht Baden“ mit Dr. Martina Weinland. Erfahren Sie mehr über die Kulturgeschichte des Badens. Anhand von Installationen und Fotos, Gemälden und Schwimmanzügen, Postkarten und „Strandgut“ werden die verschiedenen Aspekte der Badekultur lebendig.
18.07.2007 | 18 Uhr
VOR ORT FÜHRUNG: Führung durch Berlins modernstes Bad, die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee (SSE)
Die SSE wurde für die Olympiabewerbung Berlins 2000 konzipiert und 1999 eröffnet. Zusammen mit dem Velodrom entstand in Berlin eine neue Attraktion mit olympischen Ausmaßen. In den Bau der Schwimmhalle wurden Innovationen eingebracht, die international als beispielhaft gelten. Ende 2003 wurde außerdem die Technik der SSE durch eine Schlammwasseraufbereitungsanlage erweitert, mit der die Berliner Bäderbetriebe Umweltschutz und Kosteneinsparungen miteinander verbinden konnten. Bereits im vierten Jahr war die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) Austragungsort der Deutschen Schwimm-Meisterschaften. Auch 2008 finden sie als alleinige Olympia-Qualifikation für Peking wieder hier stattfinden, weil Berlin mit dieser Sportstätte die besten Möglichkeiten für einen derart bedeutenden Wettkampf einräumt. Treffpunkt: Haupteingang des Bades an der S-Bahn | Paul-Heyse-Str. 26 / Landsberger Allee
05.08.2007 | 14.30-16 Uhr
KINDERTIPP: Mein Badeparadies – Zuerst erfahrt ihr einiges über „Strandträume und Traumstrände“ der Berliner in der Ausstellung „Berlin geht Baden“. Danach könnt ihr mit Kerstin Bragenitz eure eigene Badelandschaft modellieren, schmücken und dann mit nach Hause nehmen. Anmeldungen unter (030) 24002-159. Eintritt 5,00 Euro/Geschwisterkarte 8,00 Euro (für 2 Geschwister). Die einzelnen Angebote sind auch für Kindergruppen oder als Familienveranstaltung buchbar.
15.08.2007 | 18 Uhr
VORTRAG: Bademoden - Das Baden gehört zu den natürlichsten Freuden, die man sich selbst machen kann. Zu Hause in der Badewanne bleibt man nackt. Im öffentlichen Bad aber trägt man, was die Sitte und die Mode jeweils vorschreiben. 1758 hielt man Schlafrock, Kappe, Pantoffeln und ein grobes, ungebleichtes Hemd, das nach dem Baden nicht die Körperformen zeigte, für unverzichtbar. Heute benötigt man nur wenig Stoff, dieser bedient aber alle Bequemlichkeiten, die wir erwarten: Er trocknet schnell, ist elastisch oder schützt vor Sonne. Dazwischen liegt eine lange Entwicklung der Bademode, die Heike-Katrin Remus spannend erläutert.
22.08.2007 | 13-14.30 Uhr
KINDERTIPP: Spaß und Spiel am Wasser - Mit Rätseln, die das Wasser stellt, begleitet euch Helma Hörath durch die Ausstellung „Berlin geht Baden“. Sie werden am Ufer der Spree gelöst. Gemeinsam könnt ihr eine eigene Wassergeheimschrift erfinden, damit Briefchen schreiben und in selbst gefalteten Booten auf die Wasserreise schicken. Anmeldungen unter (030) 24002-159. Eintritt 5,00 Euro/Geschwisterkarte 8,00 Euro (für 2 Geschwister). Die einzelnen Angebote sind auch für Kindergruppen oder als Familienveranstaltung buchbar.
26.09.2007 | 18 Uhr
VOR ORT FÜHRUNG: Stadtbad Mitte – das Stadtbad Mitte wurde 1929 im Stil der neuen Sachlichkeit erbaut und wurde seinerzeit als größte überdachte Schwimmbahn eröffnet, es galt als modernstes Bad Europas. Noch heute ist es mit seiner ersten freitragenden, voll verglasten Schwimmhalle berühmt und mitseiner Innenausstattung, Glasmalereien und Bronzeskulpturen, ein Kleinod Berliner Architektur. 1985 musste es aus baulichen Gründen geschlossen werden. Die umfassenden Rekonstruktionsarbeiten zogen sich bis 1993 hin. Treffpunkt: Haupteingang des Stadtbades Mitte, Gartenstr. 5









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