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Berühmt allein reicht nicht – Wie Teenager Promis sehen

Beyoncé und Will Smith können punkten, Justin Bieber und die US-Rapperin Nicki Minaj dagegen eher nicht: Wenn es darum geht, welche Stars und Sternchen ihren Ruhm verdient haben, sind Teenager erstaunlich kritisch. Statt ihre Idole unreflektiert anzuhimmeln, wie es jugendlichen Fans oft unterstellt wird, sehen sie Prominente durchaus reflektiert, wie eine Studie nun belegt.

Beyoncé bei einem Konzert im Central Park, New York City
Beyoncé konnte ihre Fans anscheinend auch offstage überzeugen.

Ob Rap-Star, berühmter Schauspieler oder angesagte Sängerin: Für viele jugendliche Fans sind Prominente oft Idol und Vorbild zugleich. Aber wie sehen die Teenager ihre Idole? Lassen sie sich von Glamour und Inszenierungen der Stars und Sternchen blenden? Das wollten drei britische Forscherinnen wissen und haben dies in einer Studie untersucht. Sie befragten dafür 148 Jungen und Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren mit ganz unterschiedlichem sozialem und familiärem Hintergrund. Diese Teenager sollten angeben, welche Prominenten sie am meisten mochten oder ablehnten und wie ihr ideales Idol aussieht.

Ruhm muss man sich verdienen

Das überraschende Ergebnis: Die Jugendlichen ließen sich keineswegs vom Ruhm der Stars blenden.

Sie folgen zwar dem Medienrummel um Promis – klar, man will ja mitreden können. Aber längst nicht jeder Star taugt ihrer Meinung nach deshalb auch gleich zum Idol und Vorbild. Stattdessen unterscheiden sie sehr genau danach, welche Prominente ihren Ruhm verdient haben und welche nicht. "Es gibt zwei Sorten von Stars: Entweder man ist ein Promi, der den Erfolg verdient hat, oder man hatte einfach nur Glück", sagt beispielsweise Dave, einer der befragten Jugendlichen.

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