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Beschneidung – die Perspektive der Medizin

Hygienischer Vorteil, unnötiges Risiko oder traumatische Verstümmelung? Auch Mediziner haben eine kontroverse Sicht auf die Beschneidung.

Kleiner Schnitt, große Debatte: Seit einem Urteil des Kölner Landgerichts vom Mai 2012 diskutieren Politiker, Juristen und Religionsvertreter vehement, ob muslimische und jüdische Eltern ihre Söhne beschneiden lassen dürfen, obwohl die religiöse Tradition medizinisch nicht notwendig ist. Auch unter Ärzten wird die Beschneidung kontrovers und keineswegs frei von Ideologie diskutiert – ein Grund für wissen.de, die medizinische Perspektive auf die umstrittene Operation näher zu beleuchten: Von was für einem medizinischen Eingriff ist hier die Rede? Wie sehen die möglichen Folgen einer Beschneidung aus? Und wieso hat die Natur Männer überhaupt mit einer Vorhaut ausgestattet?

Dr. Sebastian Işik in seiner Hamburger Praxis

Der Allgemeinmediziner führt seit Jahren Beschneidungen durch. Er befürchtet, dass sich durch ein Verbot religiöser Beschneidungen viele gläubige Muslime und Juden in die Hände unqualifizierter Beschneider begeben könnten.

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von wissen.de-Redakteurin Alexandra Mankarios, September 2012
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