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Aus Erdöl wird Benzin

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Bohr- und Förderinsel in der Nordsee

Das Ölfeld Mittelplate, in dem die Bohr- und Förderinsel steht, liegt am südlichen Rand des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Im sensiblen Wattenmeer-Fördergebiet wird seit 1987 Erdöl erschlossen. Bis Ende Dezember 2005 wurden aus der mit weitem Abstand größten deutschen Erdöllagerstätte über 15 Millionen Tonnen Öl gefördert. Viele Einrichtungen der Insel Mittelplate sind speziell für die Bedingungen des Wattenmeeres entwickelt worden. Dank eines in Deutschland bisher einmaligen Bohrverfahrens wird das Öl auch direkt von Land aus gefördert.

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Erdölförderung in Mittelplate

Das Schaubild verdeutlicht die Orte der sieben Kilometer vor der Küste im schleswig-holsteinischen Wattenmeer gelegenen Bohr- und Förderinsel Mittelplate und der Landstation Dieksand in Friedrichskoog. Ebenfalls dargestellt werden der Transportweg der geplanten Pipeline-Anbindung der Insel an die Aufbereitungsanlagen der Landstation Dieksand, die Fahrtroute der Öltransport-Leichter - die nach Inbetriebnahme der Pipeline-Anbindung entfällt - sowie die Rohrleitungen von der Landstation nach Brunsbüttel und die Pipeline-Verbindung von Brunsbüttel zur Raffinerie Heide.

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Bohrschema in Mittelplate

Das Bohrschema 7.727, 8.284, 8.367, 8.995, 9.275, 8.450 und 8.672 Meter entspricht den Bohrlängen der weit abgelenkten Landbohrungen, die vom Bohrplatz Dieksand aus ins Ölvorkommen Mittelplate niedergebracht wurden. Mit diesen Bohrungen wurde die Grenze des technisch Machbaren erreicht. Damit lassen sich die östlichen Teile der Lagerstätte erreichen und für eine Förderung nutzbar machen.

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Trassenverlauf Mittelplate

Auf der Satellitenaufnahme ist der geplante Trassenverlauf der Pipeline-Anbindung dargestellt. Eine Leitung ist für den Rohöltransport vorgesehen. Die zweite Leitung dient dem Rücktransport des Lagerstättenwassers, das bei der Ölklärung in der Landstation Dieksand anfällt und zur Druckerhaltung wieder in die Lagerstätte eingepresst wird.

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3-D-Projektionsraum

Ein 3-D-Raum für den Blick Untertage: Die Technik, die vor allem im Automobilbau in der Konstruktion und im Design zum Einsatz kommt, wird auch hier genutzt. Der Blick in die räumliche Darstellung erlaubt den Ingenieuren, Geologen und Geophysikern eine bessere Übersicht über erdgas- und erdölführende Gesteinsschichten und damit eine erfolgreichere Planung von Probebohrungen.

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Eine Insel in der Bauphase

Bauphase einer Bohr- und Förderinsel

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Maschinenführer bei der Erdölförderung

Aufwändige modernste Technik, mehrfache Sicherungen in allen Arbeitsabläufen und der Einsatz erfahrener, verantwortungsbewusster Fachkräfte bilden ein Sicherheitspaket und gewährleisten zuverlässigen Umweltschutz bei der Ölförderung.

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Bohrturm zur Erdölförderung

Über 70 Meter ragt der Stahlkoloss in die Höhe: Die Bohranlage bringt eine Leistung von 2500 PS und kann Bohrungen bis zu zehn Kilometer horizontal ins Gestein vorwärtstreiben. Mehr als 35 Millionen Euro kostet allein diese Anlage.

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Bohrung bei Dämmerung

Horizontalbohrung für die Pipelineanbindung

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Pipeline zur Erdölförderung in der Nordsee

Rohrleitungssystem einer Bohr- und Förderinsel im Wattenmeer

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Landstation zur Erdölaufbereitung

Für den Betrieb der Anlagen zur Erdölaufbereitung in Dieksand, die auf einer Fläche von 55.000 m² errichtet wurden, gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen und Umweltschutzmaßnahmen. Die Einrichtungen sind erforderlich, um das Fördergemisch der Dieksand-Bohrungen in Erdölgas, Kondensat und Reinöl zu trennen und mitgefördertes Wasser abzuscheiden.

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Rohre einer Ölraffinerie

In der Ölraffinerie werden die Bestandteile des Rohöls voneinander getrennt.

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Aufgalopp der Pferdestärken

Gesehen an der Autobahn A 65 bei Landau in der Pfalz. Wintershall ist seit 1955 in der Region um Landau in der Suche und Förderung von Erdöl aktiv. Pro Jahr werden von dort etwa 30.000 Tonnen Rohöl per LKW in die 25 Kilometer entfernte Miro-Raffinerie in Karlsruhe transportiert.

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