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Bildergalerie

Die neue Artenvielfalt

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Lebt im Rudel: der Wolf

Lange Zeit galt er als ausgestorben, doch nach und nach erobert sich der Wolf seinen Lebensraum in Deutschland zurück. Und zwar wandert er über die polnische Grenze ein. Und nicht nur hier: Auch in anderen europäischen Ländern ist der Wolf wieder präsent.

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Ist ein Einzelgänger: der Luchs

Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind die Luchse aus Deutschland verschwunden. Sie sind stark bejagt worden, weil sie als Bedrohung für das Kleinvieh empfunden wurden. Doch mittlerweile ist die Großkatze langsam auf dem Vormarsch – Ergebnis des Versuches, den Luchs wieder anzusiedeln.

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Von der Zuchtfarm in die Wildnis: der Amerikanische Nerz

In Europa waren die heimischen Nerze bereits fast ausgestorben. Wegen ihres schönen Felles wurden sie häufig gejagt. Die Nerze, die sich mittlerweile wieder ansiedeln, sind allerdings nicht unbedingt ein Zeichen für eine sich erholende Population. Tatsächlich werden immer wieder Tiere aus Zuchtfarmen frei gelassen. Diese stammen jedoch aus Amerika und sind nicht auf eine eigenständige Nahrungssuche vorbereitet. Die überlebenden Exemplare stehen in einem Verdrängungswettbewerb mit den europäischen Nerzen. Angeblich setzt sich der amerikanische Nerz durch.

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Lebte in Parks: der Sikahirsch

Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Sikahirsche in deutschen Parks angesiedelt. Zum Teil sind diese Tiere jedoch geflohen oder sind absichtlich frei gelassen worden, so dass sich wild lebende Populationen gebildet haben.

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Konkurrenz für den Fuchs: der Marderhund

Seine natürlichen Feinde sind Wolf, Luchs und Adler - kein Wunder, dass es für den Marderhund oder Enok ein Leichtes ist, sich in unseren Breiten zu vermehren. Ursprünglich kommt er aus Sibirien, China und Japan. Doch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert setzte man Marderhunde in Westrussland aus. Binnen weniger Jahre gelang es dem Einwanderer zu einem Teil der deutschen Fauna zu werden.

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Hat einen schwarz-braun geringelten Schwanz: der Waschbär

Er kommt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika, ist aber auch in Deutschland weit verbreitet. Einige Waschbären wurden ausgesetzt oder sind aus Tiergehegen entkommen und haben sich erfolgreich auch in freier Wildbahn vermehrt.

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Hat ein dichtes Fell: die Biberratte

Der Nager hatte seine Heimat ursprünglich in den gemäßigten Zonen Südamerikas. Da sie ein beliebter Pelzlieferant sind, werden Biberratten auch in Tierfarmen gezüchtet. Einigen Exemplaren ist offenbar der Weg in die Freiheit geglückt. Sie leben am Ufer von Gewässern aller Art.

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Ein ausgezeichneter Kletterer: das Gestreifte Backenhörnchen

Der Burunduk - oder Gestreiftes Backenhörnchen - besiedelt ursprünglich weite Teile Asiens, dehnt aber mittlerweile sein Verbreitungsgebiet nach Westen hin aus. Denn auch in unserem Klima findet das Streifenhörnchen gute Überlebensbedingungen vor. Er ernährt sich von Samen, Nüssen, Knospen, Getreide, Beeren und Pilzen, aber auch Insekten. Den Winter über schläft der Burunduk in seinem Bau.

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Brütet in Höhlen: der Halsbandsittich

Seine Heimat ist in Afrika und Asien. Doch der Sittich mit dem auffallenden Band um den Hals (Männchen) oder oberhalb des Schnables (Weibchen) lebt auch in Europa und Nordamerika. Offensichtlich ist es ihm gelungen, eine Population aufzubauen allein aus geflüchteten oder frei gelassenen Halsbandsittichen.

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Läuft schnell: der Große Nandu

Sein Zuhause sind eigentlich die Grassteppen des südamerikanischen Tieflandes und der Pampa sowie die Hochebenen der Berge. Er ist flugunfähig, doch wenn der Vogel schnell läuft, kann er bis zu 1,5 Meter weite Schritte machen. Einige wild lebende Große Nandus gibt es mittlerweile in Mecklenburg-Vorpommern. Sie stammen aus einem Zuchtgehege im schleswig-holsteinischen Groß-Grönau, dem sie offenbar entflohen sind.

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Hat eine weite Reise hinter sich: der Trauerschwan

Zuhause ist der Vogel in Australien. In Europa sieht man ihn häufig in Parkanlagen. Dennoch ist es einigen Exemplaren gelungen, in freier Wildbahn zu überleben und sogar Junge aufzuziehen. Er lebt an Süßwasser- oder Brackwasser-Seen, kommt aber außerhalb der Brutzeit auch an Flüssen vor.

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Fliegt in V-Formation: Kanadagans

Ein Vogel, der Kanadagans heißt, ist naturgemäß auch dort zu Hause. Dort und im Norden der USA. Im 17. Jahrhundert wurden die Gänse in England angesiedelt. Vom dort dehnte der Vogel sein Verbreitungsgebiet weiter aus. Mittlerweile brütet die Kanadagans auch in Deutschland mit Erfolg.

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Brütet in Höhlen: die Mandarinente

Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und hat sich in Deutschland und auch anderen europäischen Ländern als Parkvogel etabliert. Allerdings verwildern einige Exemplare und erkämpfen sich einen Platz in der heimischen Vogelwelt. Die Mandarinente brütet in Höhlen – das können auch Nistkästen oder von anderen Vogelarten geschaffene Höhlen sein.

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Hat blaue und rote Fleischlappen am Kopf: das Truthuhn

Es kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist die Wildform des domestizierten Haustruthuhns, das als Schlachttier gehalten wird. Das wilde Truthuhn ist auch in Deutschland eingeschleppt worden.

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Wird über 30 Zentimeter groß: die Rotwangen-Schmuckschildkröte

Sie leben die meiste Zeit im Wasser und sind naturgemäß ausgezeichnete Schwimmer. Die Rotwangen-Schmuckschildkröte gehört zur Familie der Neuwelt-Sumpfschildkröten. Ihre ursprüngliche Heimat sind der Südosten der USA und Mexiko. In Deutschland leben sie eigentlich als Haustiere in Aquarien. Doch einige Halter entscheiden offensichtlich, die Tiere frei zu lassen. Einigen Schildkröten gelingt es, auch in freier Wildbahn zu überleben, anderen wiederum nicht.

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Schillert seitlich: die Regenbogenforelle

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden junge Regenbogenforellen oder ihr Laich aus den USA und Kanada exportiert und in Europa angesiedelt. Sie leben in Flüssen und Seen, lieben schnell fließende, klare Gewässer. Sie wachsen äußerst schnell, benötigen ein entsprechend hohes Nahrungsangebot und können daher die Bestände der einheimischen Bachforellen gefährden.

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Kann laut brüllen: der Amerikanische Ochsenfrosch

Wenn er sich streckt, kann er bis zu einem halben Meter messen. Außerdem frisst der ursprünglich aus Amerika stammende Frosch neben Nacktschnecken, Käfern und Regenwürmern auch Entenküken, Eidechsen und sogar den eigenen Nachwuchs. Da es ihm an natürlichen Feinden fehlt, hat sich der Amerikanische Ochsenfrosch zu einer Plage ausgewachsen. Eingewandert ist er vermutlich über Zuchtfarmen und über private Halter.

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Wird bis zu einem Meter lang: der Silberkarpfen

Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet sind Flusssysteme Ostasiens. Der Silberkarpfen wurde allerdings in den 70er und 80er Jahren an einigen Gewässern in Deutschland ausgesetzt. Heute wird er nur noch gefangen und sein Bestand nicht mehr erhöht. In unseren Breiten pflanzt sich der Silberkarpfen nicht im Freiland fort.

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Anpassungsfähiger Wasserbewohner: der Blaubandbärbling

Der ausgewachsen knapp über zehn Zentimeter messende Fisch kommt aus Asien, bildet Schwärme und lebt sowohl in fließenden als auch in stehenden Gewässern. Er ist vor allem für junge Fische ein starker Konkurrent für das Nahrungsangebot. Der Blaubandbärbling wurde vermutlich unabsichtlich als Beifisch eingeschleppt.

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Wandert gern: der Kamberkrebs

Ursprünglich lebt der Flusskrebs in Nordamerika, ist aber mittlerweile auch in Europa heimisch. Angeblich wurden Ende des 19. Jahrhunderts Kamberkrebse im Odersystem ausgesetzt, die sich von dort aus schnell ausgebreitet haben. Kein Wunder, stellen sie doch geringe Ansprüche an die Gewässerstruktur und die Wasserqualität. Kamberkrebspolpulationen tragen häufig einen Krebspest-Erreger, gegen den sie weitgehend unempfindlich sind, aber auf die europäischen Flusskrebsarten übertragen. Meist endet dieser Kontakt für die heimischen Populationen dann tödlich.

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Kann tief graben: die Chinesische Wollhandkrabbe

Vermutlich ist sie im Larvenstadium als blinder Passagier mitgereist auf einem Überseetanker. Entdeckt wurde die Wollhandkrabbe jedenfalls schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einigen Nordseehäfen. Von dort hat sie sich über die einmündenden Flüsse weiter verbreitet. Mit ihren kräftigen Scheren beißt sie sich durch Fischernetze und gräbt Tunnel in Dämme und Deiche - damit gilt sie als Schädling.

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Meeresbewohner mit vielen Namen: die Dreikantmuschel

Die Dreikantmuschel kommt ursprünglich aus Südosteuropa, ist jedoch mittlerweile auch in Mitteleuropa heimisch geworden. Als fremder Passagier heftete sie sich an Schiffsrümpfe und ist über Flüsse in hiesige Süßwasser gelangt. Neben der Bezeichnung Dreikantmuschel kursieren auch die Namen Dreiecksmuschel, Wandermuschel oder Zebramuschel.

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Liebt Nachtschattengewächse: der Kartoffelkäfer

Mit der amerikanischen Kartoffelpflanze kam auch der Kartoffelkäfer nach Europa. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts ist seine Verbreitung nicht mehr aufzuhalten. Eigentlich ernährte er sich ganz allgemein von Pflanzen aus der Familie der Nachtschattengewächse. Doch als der Kartoffelanbau voranschritt, riesige Felder das Nahrungsangebot vereinfachten, verlagerte er seinen Schwerpunkt auf die Kartoffelpflanze.

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Liebt es warm: die Feuerlibelle

Ihre Heimat sind der Mittelmeerraum und Afrika. Feuerlibellen verbreiten sich allerdings in warmen Sommern auch weiter in den Norden. Süddeutschland gehört für sie sogar mittlerweile fest zum Verbreitungsgebiet dazu. Feuerlibellen leben vorrangig an warmen, stehenden Gewässern, in denen sie auch ihre Eier ablegen. Die Larven entwickeln sich auf dem Grund des Gewässers.

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was ist der unterschied zwischen alexadersittich und Halsbandsittich?


Ein sehr schönes Exemplar in dem Bild