|
|
Der Name "Coca-Cola" geht auf die Inhaltsstoffe Kokablätter und Kolanüsse zurück. Frank M. Robinson gab dem braunen Getränk diesen Namen und schuf auch den bis heute bekannten Schriftzug. Er war der Geschäftspartner und Buchhalter des Cola-Herstellers und Apothekers Dr. John S. Pemberton, der die karamelfarbene Flüssigkeit 1886 in einem Hinterhof in Atlanta braute. Eigentlich war der Sirup als Mittel gegen Kopfschmerzen, Schwäche und Müdigkeit gedacht. Als solches verkaufte er es ab dem 8. Mai 1886 auch in seiner Apotheke. Bald stellte sich jedoch heraus, dass das Elixier mit Wasser verdünnt herrlich anregend wirkte. Ein Angestellter verdünnte den Sirup einmal zufällig mit Soda-Wasser und schuf damit den prickelnden Durstlöscher, der sich bald weit über Atlantas Grenzen hinaus hervorragend verkaufte.
Erfinder der Gummibären ist Hans Riegel. Seine Bärchen kamen in Bonn auf die Welt. Die Haribo-Gummibären eben. Doch eigentlich nicht sie heißen Haribo, sondern Riegels Firma. Mit diesem Markennamen ließ er sie am 13. Dezember 1920 ins Bonner Handelsregister eintragen. Der Süßwarenhersteller kreierte den Namen aus den jeweils ersten Buchstaben seines Vor- und Nachnamen sowie der Stadt Bonn: Hans Riegel Bonn. Wenn Namen aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet werden, spricht man von Akronymen. Riegels Unternehmen produzierte damals nur Bonbons. Riegel selbst hatte dann die Idee, aus einer Gummimasse Tanzbären zu formen – und zwar per Hand. Seine Frau Gertrud fuhr die Tagesproduktion - im ersten Geschäftsjahr etwa ein Zentner - in der Umgebung Bonns mit dem Fahrrad aus. Der Slogan "Haribo macht Kinder froh" entstand übrigens 1930, etwa zehn Jahre nach der Erfindung. Erst später wurde er erweitert um "… und Erwachsene ebenso".
Fritz Borrmann schuf 1898 gemeinsam mit 20 weiteren Kaufleuten die erste regionale "Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin" – kurz E.d.K. Später wurde die Abkürzung um die in der Aussprache verwendeten Vokale ergänzt, also Edeka.
Der Name steht für "Revisionsverband der Westkaufgenossenschaften". Gegründet wurde das Unternehmen 1926, als sich 17 Lebensmittelhandels-Genossenschaften in Düsseldorf zur "Vereinigung der Lebensmittel-Großhandels-Genossenschaften von Rheinland und Westfalen eGmbH" zusammenschlossen. Rewe zählt heute zu den führenden Handelsgruppen und ist zugleich drittgrößter Touristikanbieter in Deutschland.
"Spiele gut!" Das bedeutet Lego übersetzt. Der Name "Lego" kommt aus dem Dänischen und setzt sich aus den jeweils ersten beiden Anfangsbuchstaben der dänischen Wörter "Leg Godt" zusammen. Lego-Gründer war der Tischler Ole Kirk Chistiansen aus dem dänischen Billund. Seine 1932 gegründete Firma stellte Bügelbretter, Leitern, aber auch Holzspielzeug her. 1934 gab er dem Unternehmen den Namen "Lego". Die Lego-Steinchen, mit denen in den vergangenen 40 Jahren rund 300 Millionen Kinder gespielt haben sollen, kamen erst 15 Jahre später auf den Markt.
Allseits bekannt trägt diese Kuh den Namen der Milka-Schokolade. Der Name ist einfach und genial zugleich: Er steht für Milch und Kakao, die Hauptbestandteile der süßen Versuchung.
Wer im Chemieunterricht aufgepasst hat, wird es vielleicht wissen: Der Name des in der Mineralölbranche tätigen Unternehmens setzt sich aus den jeweils ersten beiden Anfangsbuchstaben zweier Wasserstoffgruppen zusammen: Aromate (Benzol) und Aliphate (Benzin).
Nivea-Produkte sind die wohl bekanntesten Körperpflegemittel Deutschlands. Als erster Fett- und Feuchtigkeitsspender der Welt kam die Nivea-Creme 1912 auf den Markt. Der Name "Nivea" geht auf die schneeweiße Farbe der Creme zurück: Aus dem lateinischen "nivis" für "Schnee" leitete der Erfinder "Nivea" ab. Dabei handelte es sich um den Apotheker und Besitzer der Laboratorien "Beiersdorf" in Hamburg, Dr.Oskar Troplowitz. Er experimentierte unermüdlich mit Wasser und Ölen, bis er 1911 endliche eine Creme im Topf hatte. Und die war zufällig schneeweiß. Ein bekannter Werbeträger der Creme war der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss. Als Student verdingte er sich mit dem Schreiben von Werbetexten. Über Nivea textete er 1935: "Wir turnen, wir rennen, wir baden - Nivea bewahrt uns vor Schaden."
Es war einc pfiffiger Schüler, der den entscheidenen Impuls für den Markennamen Audi gab. Der Autobauer August Horch durfte 1920 nach einem Streit mit der Verwaltung seiner Firma den Namen "Horch" als Marke nicht verwenden. Mit seinem Kollegen Paul Fikentscher brütete er über den geeigneten Namen. Fikentschers Sohn saß gerade über seinen Lateinhausaufgaben und lauschte nebenbei den Überlegungen der beiden Männer. Da kam ihm die Idee: Er übersetzte die Wörter "horchen"und "hören" in den lateinischen Imperativ von "audire", also "audi". Das gab den Männern den nötigen Anstoß. Audi sollte das Unternehmen heißen! Übrigens stehen die vier Ringe des Audi-Signet für den Zusammenschluss von vier Autoherstellern im Jahr 1932: Audi, DKW, Horch und Wanderer.
Was war das für eine Erleichterung für Hausfrauen: kein Scheuern, Reiben, Bürsten und Bleichen der Wäsche mehr. Keine wunden Hände und Finger. Weg mit der Seife, jetzt kommt Persil. 1907 brachte die Firma "Henkel & Cie" das Waschpulver auf dem Markt. Der Name "Persil" ist von den Hauptbestandteilen des Produktes, Perborat und Silikat, abgeleitet. Allerdings brauchte es zehn Jahre, bis die Marke durch das Kaiserliche Patentamt anerkannt und registriert wurde. Dann nämlich als sich das Wort längst etabliert hatte. Das Patentamt hatte Angst vor Verwechslungen mit dem französischen Wort für Petersilie gehabt. Petersilie heißt auf Französisch ebenfalls "persil".
Tesa ist eigentlich der Spitzname einer Sekretärin, die damals für die Firma Beiersdorf tätig war. Ihr Name war Elsa Tesmer. Anfangs hieß das durchsichtige Klebeband, um das es hier geht, noch "Beiersdorf Klebefilm". Zur Geschichte: Das Unternehmen hatte lange und vergeblich versucht, ein transparentes Klebeband zu entwickeln. 1935 gelang der Durchbruch. Das Klebeband war gelungen. Auch den Namen gab es schon. Allerdings bekam, wer bis 1896 "tesa" verlangte, keinen Klebefilm, sondern Zahnpasta. Die verkaufte sich nicht gut, wurde aus dem Sortiment genommen und der Name auf ein anderes Beiersdorf-Produkt übertragen: auf eine Tauchmasse zum Überhäuten von Wurstwaren. Aber auch die Pelle lief erfolglos unter diesem Namen. Erst der "Tesafilm" wurde zum Verkaufsschlager und durfte seinen Namen behalten. Heute umfasst das Tesa-Sortiment mehr als 800 Büroartikel.
Die Erklärung zu Audi stimmt nicht ganz. Von wegen: "Er übersetzte die Wörter "horchen" und "hören" in den lateinischen Imperativ "audire"."Nicht "audire" ist der Imperativ (sondern der Infinitiv), sondern "audi!" - was nichts anderes heißt als: "Horch!"
Lieber User,danke für den Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert!Die wissen.de-Redaktion
ohne die könnte ich nicht leben !!!!!!!! die schmecken hamma lecker!LG
4 Kommentare