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New Orleans - ein Spaziergang

Zwischen Einsamkeit und Lebenlust

New Orleans hat etwas Gespenstisches. Zumindest auf den ersten Blick. Die kleinen Straßen zwischen Pontchartrain Expressway und der Canal Street sind fast menschenleer. Mit "Katrina" 2005 ist die Bevölkerung von fast 500.000 auf etwa die Hälfte geschrumpft. Die Geschäftigkeit der Gastronomen und Verkäufer in einem großen Kaufhaus am Mississippi wirkt angesichts der fehlenden Besucher skurril. Draußen sind noch immer ein paar Wunden zu sehen, die der Hurrikan gerissen hat. Der Putz fällt von den Häusern, manche sind zur Hälfte abgerissen, zwei Männer pinseln an einem Haus herum, um die Blässe hinter einer kräftigeren Farbe verschwinden zu lassen. Hinter den schäbigen Kulissen aber präsentiert sich eine Stadt voller Tatendrang, Stolz und Lebenslust: Das Schulsystem wurde reformiert, die Footballspieler haben nach Jahren wieder eine Meisterschaft gewonnen, und im Herzen der Stadt wird gefeiert, musiziert, gesungen wie eh und je. Besonders schnell und kräftig schlägt das Herz der Einheimischenim French Quarter (Vieux Carré), das 1718 französische Einwanderer gegründet haben. Ein Spaziergang durch New Orleans.

von Dorothea Schmidt, wissen.de

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New Orleans hat viele schöne Gesichter …
Ich finde die Fotozusammenstellung gelungen. Hier möchte ich die volle Punktzahl geben. Es lohnt sich, die Stadt zu „durchforsten“ – keine Frage nicht nur für Architekturinteressierte. Das „Europäische“ lässt sich erkennen, z. B. am FRENCH MARKET oder St Louis Cathedral.
Sonstige Beispiele: Hermann-Grima House, Madame Johns Legacy im `Lousiana Colonial Style` - und die Architektur am Hafen. Auch die Geschichte der Stadt ist faszinierend.
19. Jh.: Unter den Einwanderern befanden sich viele Gewerbetreibende - die Einwohnerzahl wuchs sprunghaft. Dies war teils mit dem kalifornischen Goldrausch ab 1848 begründet. New Orleans war für viele Goldsucher Zwischenstation, um später in die Sierra zu starten. Literatur: „Das Gold der Sierra Nevada“, AAVAA-Verlag Berlin.
Anfangs hatten sich die Goldsucher für das unbequeme Leben in den kalifornischen Goldfeldern entschieden, doch dann schreckten sie vor der Wegstrecke zurück und blieben vor Ort. Es waren viele Deutsche darunter, die von Hamburg kamen. Wer ein Bauhandwerk gelernt hatte, konnte besonders schnell Fuß fassen. Zimmerer und Maurer wurden immer benötigt. Das Stadtbild veränderte sich vor allem nach 1850.


Ich finde die Fotozusammenstellung gelungen. Es lohnt sich, die Stadt zu „durchforsten“ – keine Frage nicht nur für Architekturinteressierte. Das „Europäische“ lässt sich erkennen, z. B. am FRENCH MARKET oder St Louis Cathedral.
Sonstige Beispiele: Hermann-Grima House, Madame Johns Legacy im `Lousiana Colonial Style` - und die Architektur am Hafen. Auch die Geschichte der Stadt ist faszinierend.
19. Jh.: Unter den Einwanderern befanden sich viele Gewerbetreibende - die Einwohnerzahl wuchs sprunghaft. Dies war teils mit dem kalifornischen Goldrausch ab 1848 begründet. New Orleans war für viele Goldsucher Zwischenstation, um später in die Sierra zu starten. Literatur: „Das Gold der Sierra Nevada“, AAVAA-Verlag Berlin.
Anfangs hatten sich die Goldsucher für das unbequeme Leben in den kalifornischen Goldfeldern entschieden, doch dann schreckten sie vor der Wegstrecke zurück und blieben vor Ort. Es waren viele Deutsche darunter, die von Hamburg kamen. Wer ein Bauhandwerk gelernt hatte, konnte besonders schnell Fuß fassen. Zimmerer und Maurer wurden immer benötigt. Das Stadtbild veränderte sich vor allem nach 1850.