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Bildergalerie

Udo Lindenberg in Bildern

Erinnerung an die letzten vier Jahre des Rockers
Acht Jahre lang war es recht still um Udo Lindenberg. 2008 tauchte er mit seiner Comeback-Platte „Stark wie zwei“ wieder auf. Jetzt ist der passende Bildband dazu erschienen. Seine Lebensgefährtin und Fotografin Tine Acke hat ihn auf der Bühne und privat fotografiert – zur Erinnerung an seine vergangenen „goldenen Jahre“. Zig Mal zeigen die Bilder Lindenberg mit Hut, Sonnenbrille und schwarzer Lederjacke. Darin fühlt sich der Musiker „wie ein leckeres Kerlchen“. So formulierte er es in einem seiner zahlreichen Interviews zum Bildband. Und er verkündet derzeit immer wieder - schnoddrig, nuschelig, schwabbelig und ein bisschen jammernd wie eh und je -, dass er keine Alkoholexzesse mit 4,7 Promille im Blut mehr brauche, dem „Trallafitti“, dem ausschweifenden Leben, den Rücken gekehrt habe und neue Projekte plane. Der Straßenschnack ist übrigens das stärkste Markenzeichen des 65-jährigen Wahlhamburgers. Und dass der „Trallafitti“ ihn nicht mehr ganz so interessiert, glaubt man spätestens, wenn man ihn putzmunter auf der Bühne herumspringen sieht. Als Gegenpol zu seiner zuvor ungesunden Lebensweise joggt und schwimmt Lindenberg jetzt regelmäßig. Zur Erinnerung: Udo Lindenberg erlitt Ende der 80er Jahre einen Herzinfarkt, ein paar Jahre, nachdem er das Politische in die Texte aufnahm und unter anderem Erich Honecker mit dem Song „Sonderzug nach Pankow“ in die Knie zwang und in der DDR auftreten durfte. Die Herzattacke jedenfalls hatte dem Panikrocker, Berufssäufer und Partykracher zu Denken gegeben. Das einst von Jazzer Klaus Doldinger entdeckte Talent beschloss, nicht mehr „jeden Tag zwei Flaschen Whiskey“ in sich „reinzuballern“. Es gebe ja „noch anderes Zeug, das gut knallt“. Als wollte er sich stets die Gefahr des Alkohols bildhaft in Erinnerung rufen, malte der Musiker Likörelles, Bilder aus Alkohol wie Eierlikör und Blue Curaçao. Sie wurden zum Musical „Hinterm Horizont“, das am 13. Januar 2011 in Berlin Weltpremiere hatte, ausgestellt. Jetzt aber erst einmal ein paar Bilder aus dem Bildband „Stark wie zwei“. Für Lindenberg sind diese Fotos eine Liebeserklärung.
Dorothea Schmidt

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2 Kommentare

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Im Hintergrund des Bildes ist meiner Meinung nach kein Teil des Hamburger Flughafens zu sehen, sondern eine der beiden alten Elbtunnelröhren. Es handelt sich um eine Elbverbindung, von den Landungsbrücken direkt in den Industriehafen nach Steinwerder. Der äußerst schmale Tunnel diente in früheren Zeiten Pferdefuhrwerken und kann auch heute noch begangen und befahren werden.


Lieber User,gut aufgepasst. Danke für den Hinweis. Es ist natürlich der Hafen, nicht der Flughafen. Wir haben den Fehler korrigiert.Die wissen.de-Redaktion


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