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Warum entstanden ausgerechnet im Zweistromland die frühesten Hochkulturen?

Die Fruchtbarkeit Mesopotamiens, des »Landes zwischen den Strömen« Euphrat und Tigris im heutigen Irak und Osten Syriens, begünstigte schon früh die Ausprägung von Ackerbaukulturen, die bahnbrechende Anbau- und Erntemethoden wie die Bewässerungswirtschaft und den Einsatz des Pfluges hervorbrachten. Seit etwa 6000 v. Chr. sind hier größere Ansiedlungen nachgewiesen, seit dem 4. Jahrtausend gibt es Städte. Eine dauerhafte politische Einigung wurde nicht erreicht, nicht zuletzt weil immer wieder neue Völker ins Zweistromland eindrangen und die dortigen Machtzentren bedrohten oder vernichteten. Die Eroberer mischten sich mit der alteingesessenen Bevölkerung, was die kulturelle Durchdringung begünstigte und den technischen Fortschritt beschleunigte.

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