Total votes: 15
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken
DATEN DER WELTGESCHICHTE

20. 3. 1890, Bismarck-Rücktritt: „der Lotse geht von Bord“

Deutsches Reich

Otto von Bismarck tritt als Reichskanzler (seit 1871) zurück. Zuletzt war Bismarck immer stärker in Gegensatz zu dem jungen Kaiser Wilhelm II. geraten, der anders als sein Vater ein „persönliches Regiment“ anstrebt. Auslöser für Bismarcks Sturz ist der Konflikt um das Sozialistengesetz, das gegen seinen Willen nicht verlängert wird. Nachfolger Bismarcks als Reichskanzler wird Leo von Caprivi (bis 1894).

Total votes: 15
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken

Post new comment


1 Kommentar

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.

Zur Korrektur sollte man für Leser erwähnen, dass es sich bei dem Rücktritt nicht speziell um den Konflikt wegen des Sozialistengesetzes handelt, sondern eher um die komplette Machtaneignung Wilhelm II.
Dies ist zu begründen anhand der Tatsache, dass das Sozialistengesetz bzw. die Sozialistengesetze erst sechs Monate nach Bismarcks Rücktritt im März 1890 nicht verlängert wurden.
Denn trotz des Respektes Wilhelm II. gegenüber Bismarcks Erfolgen, war es ihm lieber,dass er selber für die Kontrolle des Reiches verantwortlich war. Der aufgewiesene Respekt deutet sich bereits durch das Angebot Wilhelm II. an, welches Bismarck gestattete selbst zurückzutreten und nicht entlassen zu werden.