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Bodenkunde

Disziplinen der Geowissenschaften unter der Lupe

Für das Leben von Mensch, Tier und Pflanze ist der Boden einer der wichtigsten Dinge überhaupt. Wir leben vom Boden und ohne Boden gibt es keine Nahrung. Er übernimmt vielfältige Funktionen: Standort für Pflanzen, Nährstofflieferant, Produktionsgrundlage für Nahrungs- und Futtermittel, Wasserspeicher, Filter und Puffer für Schadstoffe. Der Boden ist zugleich auch ein äußerst komplexer Lebensraum. In einer Handvoll humosen Oberbodens gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde und die Lebensgemeinschaften der Bodenorganismen sind mindestens so artenreich und faszinierend wie diejenigen der Korallenriffe und Regenwälder.

Die Wissenschaft vom Boden ist die Bodenkunde oder Pedologie. Man unterscheidet die Allgemeine Bodenkunde und die Angewandte Bodenkunde. Die Allgemeine Bodenkunde befasst sich mit der stofflichen Zusammensetzung der Böden, ihrer Struktur, ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften, ihrer Entstehung und Klassifikation. Teildisziplinen sind Bodengenetik, Bodensystematik, Bodenchemie, Bodenphysik, Bodenökologie und Bodengeografie. Die Angewandte Bodenkunde wendet bodenkundliches Wissen an, um beispielsweise das Wachstum von Pflanzen zu verbessern oder der Bodenerosion entgegenzuwirken.

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