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Brainstorming

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Der Grundgedanke besteht darin, möglichst ungehemmt in freien Assoziationen eine große Anzahl von Ideen, Anregungen und Denkanstöße zu produzieren. Nachdem der/die Moderator/in das Thema oder die Fragestellung der Veranstaltung notiert hat, kann jede/r aus der Gruppe zu jeder Zeit seine Gedanken und Assoziationen dazu nennen. Nichts sollte dem Ideenfluss im Wege stehen, und je mehr Gedanken und Ideen aus der Gruppe kommen, desto mehr Spaß macht es, neue und andere Ideen hinzuzufügen. Der Überfluss der Ideen und der freie Lauf der Phantasie sind die Stärken des Brainstormings. Ein Einfall hilft dem nächsten auf die Sprünge, und so tauchen immer neue Anregungen auf. Beim Brainstorming gilt immer Quantität vor Qualität. Ein Brainstorming sollte nicht länger als 30 Minuten dauern. Erfahrungsgemäß werden die guten Ideen nach einer Anlaufzeit von etwa zehn Minuten geäußert.

Alles darf gesagt werden

Normalerweise bremsen wir unseren Gedankenfluss und unsere Kreativität, indem wir alle Lösungsansätze sofort bewerten. Kritik ist aber der Tod eines Brainstormings. Alles darf gesagt und gedacht, aber niemals bewertet werden. Der/die Moderator/in hat genau darauf zu achten, dass niemand Kritik äußert und der Fluss der Ideen ungebremst bleibt. Die Angst sich zu blamieren oder die eigenen Anregungen als unqualifiziert und unbrauchbar abgeurteilt zu sehen, hindert jede Art der Spontaneität und Kreativität. Ein Brainstorming kann nur in einer angst- und kritikfreien Atmosphäre stattfinden.

Ideen protokollieren

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