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Brasilien beim Nervenspiel glücklicher

In den USA holte Brasilien zum vierten Mal nach 1958, 1962 und 1970 den Titel und wurde damit alleiniger Rekord-Weltmeister. Das südamerikanische Land fiel in einen Freudentaumel, auch wenn das Team spielerisch vieles schuldig blieb.

Enttäuschendes Finale

Vor 94.194 Zuschauern im Rose-Bowl-Stadion in Los Angeles wurde erstmals eine Fußball-Weltmeisterschaft im Elfmeterschießen entschieden. Brasilien besiegte Italien mit 3:2. Zur tragischen Figur wurde Italiens Star Roberto Baggio mit seinem entscheidenden Fehlschuss.

Spielerisch war das Finale eine Enttäuschung, weil sich beide Mannschaften taktische Fesseln anlegten. Torszenen blieben Mangelware, sodass es auch nach der Verlängerung 0:0 stand. Um so spannender verlief das Elfmeterschießen. Italiens Libero Franco Baresi verfehlte schon beim ersten Versuch das Gehäuse. Dann hielt der italienische Schlussmann Gianluca Pagliuca den Schuss von Marcio Santos. Nach Toren von Demetrio Albertini und Alberigo Evani für Italien sowie Romario und Branco für Brasilien stand es 2:2. Brasiliens Schlussmann Taffarel wehrte einen Schuss von Daniele Massaro ab. Anschließend verwandelte Carlos Dunga zum 3:2. Schließlich lief Roberto Baggio an, der Italien mit fünf Treffern ins Finale geschossen hatte: Er jagte den Ball über den Kasten.

Brasilien ließ in sechs WM-Spielen insgesamt nur drei Gegentore zu und stellte mit dem fünffachen Torschützen Romario einen der großen Stars der 15. Weltmeisterschaft.

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