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CeBIT 2017: Was sind die Trends von morgen?

Ob virtuelle Realität, autonome Vehikel oder "schlaue" Städte: Die gerade in Hannover eröffnete Computermesse CeBIT gibt vom 20. bis 24. März 2017 wieder einmal eine Vorschau auf das, was morgen schon für uns zum Alltag gehören könnte. Dabei zeigt sich sehr klar: Die Technik wird immer intelligenter. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Trends in diesem Jahr.

CeBIT-Fahnen auf dem Messegelände in Hannover
Vom 20. bis zum 24. März werden auf der CeBIT in Hannover wieder die neuen Entwicklungen und Trends aus der Welt des digitalen Lebens und Arbeitens vorgestellt.
Sie ist eine der Leitmessen der IT-Branche: Alljährlich präsentiert die CeBIT in Hannover die neuen Entwicklungen und Trends aus der Welt des digitalen Lebens und Arbeitens. In diesem Jahr findet sie vom 20. bis zum 24. März statt. Trendthemen 2017 sind Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing, Drohnen und autonome Fahrzeuge, Virtual Reality, Internet of Things, Robotics und IT-Sicherheit. Das diesjährige Partnerland Japan zeigt zudem in gleich zwei Hallen ein breites Spektrum an bahnbrechenden Technologien – von Exoskeletten über biometrische Authentifizierungssysteme bis zu Mobilitätslösungen.

Drohne
Der Drohnen-Boom hält an: Inzwischen sind nach einer Schätzung der Deutschen Flugsicherung etwa 400.000 Drohnen im deutschen Luftraum unterwegs,
Drohnen: Da liegt was in der Luft

Als Spielzeug und Kameraträger für Jedermann sind sie längst ein Massenphänomen: Drohnen boomen. Gesteuert mit dem Smartphone und ausgerüstet mit hochauflösenden Kameras werden sie in der Wissenschaft ebenso eingesetzt wie zum Privatvergnügen. Jetzt zieht auch die Wirtschaft nach: Immer mehr Unternehmen setzen auf die fliegenden Helfer. Kein Wunder: Einsatzmöglichkeiten gibt es reichlich und die technischen Fortschritte machen den Umgang mit den Drohnen immer einfacher.

Die autonomen und halbautonomen Fluggeräte helfen heute schon dabei, Erdbebenopfer aufzuspüren und Katastrophengebiete zu kartieren, sie bekämpfen Brände, finden Landminen, führen Inventuren von Waldflächen durch oder spüren Schädlingsbefall und Unkräuter in Äckern auf. Sogar fliegende Vogelscheuchen gibt es schon: Seit Sommer 2016 vertreibt eine Drohne in Falkengestalt in einem österreichischen Weinanbaugebiet Stare, die die Ernte bedrohen.

Auch bei der Wartung tun Drohnen bereits ihren Dienst: Airbus stellt auf der CeBIT ferngesteuerte Fluggeräte vor, die der Flugzeugbauer zur Qualitätskontrolle seiner Passagierflugzeuge vor der Auslieferung einsetzt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine Drohne mit Roboterarm entwickelt, die Pipelines abfliegen und kaputte Wartungsroboter einsammeln kann.  Stark im Kommen sind zudem Drohnen für die Umweltüberwachung, aber auch für die Polizei und den Katastrophenschutz.

Diese Drohne könnte künftig dabei helfen, Wartungsroboter an Pipelines einzusammeln und zu reparieren.

Wenn sogar der Bagger autonom wird

Die Digitalisierung hat längst auch die Automobilindustrie erfasst. Die Fahrassistenzsysteme werden immer intelligenter und die ersten selbstfahrenden Autos sind schon im Test. Den neusten Stand im autonomen Fahren können CeBIT-Besucher unter anderem beim Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg erleben: Ein Testfahrzeug demonstriert, wie der Autocomputer Bilddaten der Umwelt verarbeitet und mit Ampeln und Verkehrsschildern interagiert.

Skurril ist ein autonomes Gefährt, das das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB auf der CeBIT vorstellt: Der autonome Bagger "IOSB.BoB" wurde für den Einsatz nach Natur- oder Umweltkatastrophen entwickelt. Er erkundet selbstständig Trümmerflächen oder potenziell kontaminierte Gelände, ohne dass sich Menschen in Gefahr begeben müssen. Mit seiner Schaufel kann er beispielsweise Gefahrstoffe bergen oder kontaminierte Bodenschichten abtragen.

Autonomer Bagger
Der autonome Bagger IOSB.BoB kann dort arbeiten, wo es für Menschen zu giftig oder zu gefährlich ist.

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NPO, 20.03.2017
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