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Chile: Feuer und Eis, Wüste und Hochmoore - ein Land der Kontraste

Kein Land des Kontinent ist länger und schmaler: 4.329 Kilometer von Norden nach Süden und durchschnittlich177 Kilometer breit. Chile vereint geographische und klimatische Extreme. Im Norden erstrecken sich die Hochebene des Altiplano und die Atacama, die trockenste Wüste der Welt und Heimat uralter Indianerkulturen. Im mediterranen Zentrum pulsiert das Leben und im ursprünglichen, wilden Süden warten Vulkane, Wälder, Fjorde und die patagonischen Eisfelder auf Entdecker.

Chiles Norden - Altiplano und die Atacama-Wüste

Lagunen und Vulkane, Salzseen und Geysire, fruchtbare Täler und Thermalquellen setzen Akzente in der rauen Landschaft der Altiplano, einer Hochebene inmitten der Andenkordillere. Wie bunte Tupfen liegen Hochandendörfer inmitten der Hochmoore und Feuchtgebiete. Die Aymará-Indianer sind die Ureinwohner dieser Region, Hochlandkirchen aus dem 16. Jahrhundert erinnern zugleich an die spanischen Eroberer.

Die Atacama-Wüste erstreckt sich zwischen der Küstenkordillere und dem Hauptstrang der Anden. Sie gilt als die trockenste Gegend der Welt. Hier wachsen kaum Pflanzen, stattdessen bilden bizarre, ausgewaschene Steine, Sanddünen und buntes Vulkangestein faszinierende Reliefs. Die Atacama-Wüste birgt manchen archäologischen Schatz, der durch die Wüstenhitze konserviert wurde: 7.800 Jahre alte Mumienfunde, Ruinen alter Indianerstätten und Geoglyphen - überdimensionale Scharrbilder an den Wüstenhängen, die hier vor Urzeiten von Indianern in den Fels geritzt wurden.

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Claudia Haese, H&A medien
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