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Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Einstige Kulisse für Propagandaspektakel

Am 4. November 2001 trafen sich Journalisten aus aller Welt in Nürnberg, schwenkten ihre Kameras über ein großes grünes Areal im Südosten der Stadt und richteten sie auf einen steinernen Koloss der 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts. In der nicht zu Ende gebauten, monströsen Kongresshalle Nazi-Deutschlands öffnete das neu errichtete “Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände seine Pforten.

Ein vormals attraktives Nürnberger Freizeitgebiet, weiträumig und schön gelegen, mit Badesee und Strandcafés, mit Tiergarten und Sportstadion, mit Parkanlagen und Kriegerdenkmal wurde von 1933 bis 1938 im Auftrag Adolf Hitlers von seinem Baumeister Albert Speer zum Reichsparteitagsgelände umgestaltet. Nürnberg war zur “Stadt der Reichsparteitage gekürt worden - für das größte Propagandaspektakel des Dritten Reiches brauchten die Nationalsozialisten eine gigantische Kulisse. Ab Kriegsbeginn 1939 gab es dann keine Nürnberger Aufmärsche mehr, die Bautätigkeit wurde eingestellt.

Gigantische Dimensionen

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