Einführung

Der Klon vom Klon vom Klon...

Geklonte Schafe, geklonte Rinder, geklonte Ziegen, Ratten, Schweine, Hunde, Katzen und so weiter und so weiter. Seit das berühmte Klonschaf Dolly 1996 in einem Stall des Roslin-Forschungsinstituts in Schottland das Licht der Welt erblickte, hat sich viel getan. Hinter dieser rasanten Entwicklung steht nicht nur die Neugier von Grundlagenforschern - auch handfeste wirtschaftliche Interessen spielen eine wichtige Rolle. Das Klonen von Menschen bleibt dagegen in den meisten Ländern aus ethischen Gründen verboten. Was ist der aktuelle Stand der Forschung, was sind Nutzen und Einwände? Und gibt es Alternativen?

So alt wie die Idee des Klonens selbst, so alt sind auch genau diese Bedenken, die mit dieser Art "fleischlichem" Kopiervorgang einher gehen. Letztlich bleibt auch immer die Angst vor nicht kalkulierbaren Folgen. In der Literatur und im Film jedenfalls hat die Idee des Klonens und eines möglichen Kontrollverlusts bereits bunte Blüten getrieben. Immerhin rund fünfzig Filme greifen bisher das Thema Klone auf. Das vielleicht bekannteste Beispiel ist "Star Wars Episode II - Angriff der Klonkrieger". Hier zieht eine gewaltige Armee gezüchteter Klon-Krieger in die Schlacht, um das Gute niederzuringen. In der filmischen Umsetzung stehen die Klone tatsächlich zumeist auf der Seite des Bösen - und das schon Generationen bevor Klon-Schaf Dolly geboren wurde. In dem Hollywood-Streifen "Die Insel" von 2005 hingegen schlägt sich der Zuschauer auf die Seite der Klone, die im Grunde nur als Spender für Ersatzteile von einem Großkonzern gezüchtet und misbraucht werden. Und sobald es aber um den Profit geht, sind moralische Bedenken nur schwer beiseite zu wischen ...

 

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