Als „internationale Leitmesse der nachhaltigen Mobilität“ wird sie von den Veranstaltern vermarktet: die 62. IAA PKW, die vom 13. bis 23. September stattfindet. Und tatsächlich präsentieren viele Hersteller unter dem IAA-Motto „Sehen, was Morgen bewegt“ neue Modelle mit Hybrid-Antrieb und sparsamere Motorentechnologien. Insgesamt haben sich 1.046 Aussteller aus über 40 Ländern für die IAA angemeldet.
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Kommt das Energieeffizienz-Labels für Autos?
Ganz im Sinne einer „nachhaltigen Mobilität“ stehen auf der IAA sowohl alternative Antriebe im Mittelpunkt als auch die Weiterentwicklung der bestehenden Antriebssysteme. Klares Ziel: Verbrauch und Emissionen sollen weiter gesenkt werden. Hintergrund ist sicherlich zum einen das gestiegene Umweltbewusstsein der Verbraucher und zum anderen der politische Druck. Denn mit seiner Initiative, bis 2012 einen verbindlichen Grenzwert von 130 Gramm CO2 je Kilometer vorzuschreiben, hat der EU-Umweltminister Stavros Dimas der Branche die Daumenschrauben angesetzt. Die Automobilindustrie könnte aus der Not allerdings eine Tugend machen. Vorausgesetzt die Bedingungen stimmen. Laut Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), könne die kommende CO2-Regulierung der EU dann zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen, wenn es gelinge, „differenzierte, faire, für jeden Hersteller ambitionierte, aber auch erreichbare Ziele zu setzen.“ Ob die „grünen“ Autos ein Erfolgsverkauf werden, wird sich zeigen. Die Idee eines Energieeffizienz-Labels für Autos – wie es bereits für Häuser mit dem Energiepass vorgeschrieben ist – stößt bereits jetzt auf Zustimmung. Verbandspräsident Wissmann: „Wenn Deutschland eine Initiative startet, damit künftig EU-weit die Verbraucher auf einfachem Weg durch ein neues Verbrauchslabel erfahren, wie effizient ein Fahrzeug im Vergleich zu vergleichbaren Produkten ist, kann uns das nur recht sein.“
Neun Tage für private Besucher
Die IAA ist am 13. und 14. September für Fachbesucher und zwischen dem 15. und dem 23. September für private Besucher jeweils von neun bis 19 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet an Werktagen 13 Euro, am Wochenende 15 Euro. Ermäßigungen gibt es für Studenten, Schüler, Behinderte, Auszubildende sowie Wehr- und Zivildienstleistende. Keinen Eintritt zahlen Kinder unter sechs Jahren. In der zweiten Woche wird von Montag bis Freitag jeweils nach 15 Uhr ein Feierabendticket für acht Euro angeboten.









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