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Der Nutzen von IQ-Tests in der Wissenschaft

Intelligenz messen

Wer ehrlich zu sich selbst ist, gibt wahrscheinlich zu, im Leben mindestens schon einmal einen Intelligenztest gemacht zu haben. Viele Menschen werden sogar bestätigen, dass sie Wissen und Intellekt schon des Öfteren auf die Probe gestellt haben. Und sei es nur in Form der Registrierung bei den derzeit so beliebten Quiz-Apps für Smartphones oder Tablet PCs. Auch das Internet ist voll von vermeintlich anspruchsvollen und aussagekräftigen Tests. Bei vielen Angeboten aber handelt es sich eher um Spaß-Tests, die nur aus wenigen Fragen bestehen. Anders verhält sich die Lage bei wissenschaftlich fundierten Tests, die auf Basis von Ergebnissen aus den Kognitionswissenschaften, der Psychologie und anderen interdisziplinären Bereichen erstellt werden. Viele Nutzer halten die Test-Ausführung eher für einen kurzweiligen Zeitvertreib. Um den wissenschaftlichen Nutzen wissen Testprobanden oftmals nicht.

Intelligenztests

Ab einem IQ von 130 gelten Menschen in Deutschland als hochbegabt. 

 
Nicht alle Tests von vergleichbarer Aussagekraft
Dabei sind IQ-Tests für Forscher wie Teilnehmer durchaus von einiger Aussagekraft. Selbst wenn es sich nicht unbedingt um einen Test von Anbietern wie Mensa, dem international aktiven Verein für hochbegabte Menschen mit 11.000 deutschen Mitgliedern, handelt. Testteilnehmer müssen nicht zwingend einen IQ von 130 – ab diesem Wert gelten Menschen in Deutschland als hochbegabt – oder noch bessere Ergebnisse erreichen, um von der Auswertung zu profitieren. Grundsätzlich können Intelligenztests auf der einen Seite ein wichtiges Evaluierungsmittel im Rahmen psychologischer Analysen sein, um beispielsweise Krankheitsbilder bei Kindern und Erwachsenen attestierten zu können. Zugleich sind die Tests unterschiedlich gegliedert und gewichtet, so dass Erkenntnisse über bestimmte Defizite oder besonders umfangreiches Wissen auf bestimmten Gebieten gewonnen werden können. 
 
Intelligenz nur das Fundament, aber keine Garantie
Das erfolgreich absolvierte Abitur etwa ist nicht zwingend Indiz über eine überdurchschnittliche Intelligenz, wenngleich die Fähigkeit zur Wissensaneignung ebenfalls eine wichtige Basis für das Erlernen von Grundlagen und Fachwissen darstellt. Gerade mathematische und logische Fähigkeiten, wie sie unter test.erdbeerlounge.de getestet werden können, können über wissenschaftliche IQ-Tests zuverlässig ermittelt werden. Wie leicht Menschen das Lernen an sich fällt, ist diesbezüglich ein anderes Thema. Anders formuliert: Engagierte „normal“ intelligente Menschen (Werte von 90 bis 100 Punkten auf der zugrundeliegenden Skala gelten hierzulande als Durchschnittswert) können im schulischen oder universitären Umfeld oft ähnlich erfolgreich wie Hochbegabte sein. Die Intelligenz gilt Wissenschaftlern eher als das Fundament, von selbst aber besteht niemand Prüfungen und Tests. Zudem sollten Teilnehmer, die in Tests mal nicht das erhoffte Spitzenergebnis erreichen, keine Sorgen machen. Denn niemand ist in allen Bereichen gleichermaßen von der Natur begünstigt. 
 
Intelligenztests

Tendenziell gibt esmehr hochbegabte Frauen als Männer.

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