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Der Onliner-Atlas

Onliner-Atlas: Die Nation und das Internet

75,6 Prozent der Deutschen sind online - das ist das Ergebnis des (N)Onliner-Atlas 2012. Das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte. Die größten Zuwachsraten bei der Internetnutzung liegen in der Altersgruppe ab 70. Für die repräsentative Studie wurden deutschlandweit 30.000 Interviews mit über 14-Jährigen geführt.

Dreiviertel der Deutschen sind regelmäßig online und nur ein Viertel nutzt das Internet nicht. Doch was nach guter Quote klingt, relativiert sich im internationalen Vergleich. In den skandinavischen Ländern liegt der Wert regelmäßig bei über 90 Prozent. Den besten Wert bei der Internetnutzung erreicht in Deutschland die junge Bevölkerungsgruppe der bis 29-Jährigen. Er liegt hier über 97 Prozent.

Doch immerhin holen die Älteren auf: den größten Zuwachs weist die Altersgruppe der über 70-Jährigen auf. Um 3,6 Prozent steigt die Internetnutzung in dieser Altersgruppe auf insgesamt 28,2 Prozent. In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen konnte mit 60,4 Prozent erstmals die Marke von 60 Prozent überschritten werden. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen, die bereits überdurchschnittlich gut erreichbar ist, stagniert die Entwicklung hingegen, so wie auch in der Gesamtbevölkerung. Hier ist die Zahl der Internetnutzer - laut (N)Onliner-Atlas - von 75,8 Prozent im Jahr 2011 auf nun 76,6 Prozent gewachsen.

 

Wachstum vor allem bei Frauen ab 50 Jahren

Immer mehr ältere Menschen sind im Internet aktiv
Besonders die Gruppe der Frauen ab 50 Jahren konnte zuletzt deutlich aufholen. Lagen sie 2011 noch bei 43,6 Prozent Internetnutzern, sind dieses Jahr 46,9 Prozent der weiblichen Best Ager im Internet unterwegs. Das entspricht einer überdurchschnittlichen Steigerung um 3,3 Prozent. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch, dass über die Hälfte der deutschen Frauen ab 50 Jahren immer noch nicht im Internet unterwegs sind. Bei den Männern ab 50 Jahren ist die Internetverbreitung um durchschnittliche 0,9 Prozent auf 63,7 Prozent gewachsen. Trotz des wichtigen Wachstums vor allem bei den Frauen ab 50 zeigt sich mit einer Differenz von über 16 Prozentpunkten zwischen Frauen und Männern in dieser Altersgruppe noch immer eine deutliche digitale Spaltung.

 

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von wissen.de-Redakteur Michael Fischer, Quelle: Initiative D21
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