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Der Russlandfeldzug 1941

"Barbarossa"

Um 3.15 Uhr greifen deutsche Wehrmachtsverbände auf breiter Front zwischen der Ostsee und den Karpaten ohne Kriegserklärung die Sowjetunion an. 118 Infanteriedivisionen, 15 motorisierte Divisionen und 19 Panzerdivisionen mit insgesamt 3 050 000 Soldaten sind an dem Überfall beteiligt.

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"Fall Barbarossa"
Panzer III, wichtiger Bestandteil der sog. Panzerwaffe, die großen Anteil am schnellen Vormarsch der deutschen Truppen hat.
wissenmedia in der inmediaONE] GmbH, Gütersloh/Quelle: Chronik Jahresband 1941
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"Fall Barbarossa"
Markierung der deutsch-sowjetischen Grenze auf ehemals polnischem Gebiet. Seit 22. Juni 1941 wird diese Linie von deutschen Truppen überschritten.
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"Fall Barbarossa"
Deutscher Unteroffizier vor einem brennenden russischen Bauernhaus. Die Bewohner haben vor ihrer Flucht ihre Habe selbst in Brand gesteckt.
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"Fall Barbarossa"
Die Propagandazeitschrift "Signal" illustriert mit diesem Bild die deutsche Überlegenheit gegenüber der sowjetischen Armee. Vor allem die Panzerstreitkräfte sind ein beliebtes Thema der deutschen Propaganda.
wissenmedia in der inmediaONE] GmbH, Gütersloh/Quelle: Chronik Jahresband 1941

"Fall Barbarossa"

Panzer III, wichtiger Bestandteil der sog. Panzerwaffe, die großen Anteil am schnellen Vormarsch der deutschen Truppen hat.

Sie sind in drei Heeresgruppen aufgeteilt, die durch einen schnellen Vormarsch große sowjetische Truppenverbände einkreisen und tief in sowjetisches Gebiet eindringen sollen. Die Heeresgruppe Nord unter Generalfeldmarschall Wilhelm Ritter von Leeb stößt von Ostpreußen aus durch die baltischen Staaten auf Leningrad vor; die Heeresgruppe Mitte unter Generalfeldmarschall Fedor von Bock marschiert entlang der Linie Warschau – Moskau gegen Minsk und Smolensk, und die Heeresgruppe Süd unter Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt hat die Aufgabe, die sowjetischen »Kräfte in Galizien und in der Westukraine noch westlich des Dnjepr zu vernichten und die Dnjepr-Übergänge bei und unterhalb Kiew frühzeitig in die Hand zu nehmen«. Der deutsche Angriff unter dem Tarnnamen »Unternehmen Barbarossa« wird unterstützt von starken Luftstreitkräften. 1945 deutsche Flugzeuge bombardieren wichtige militärische Einrichtungen in der Sowjetunion. Am ersten Angriffstag werden über 1200 sowjetische Flugzeuge vernichtet.

"Fall Barbarossa"

Markierung der deutsch-sowjetischen Grenze auf ehemals polnischem Gebiet. Seit 22. Juni 1941 wird diese Linie von deutschen Truppen überschritten.

Die Sowjetunion wird von dem Überfall überrascht, obwohl der Regierung in Moskau die deutschen Kriegsvorbereitungen nicht verborgen geblieben sind. Der britische Geheimdienst hatte die sowjetische Führung mehrfach über die deutschen Pläne unterrichtet. Auf sowjetischer Seite stehen 88 Infanteriedivisionen, 7 Kavalleriedivisionen und 54 Panzer- und motorisierte Divisionen, die den vorrückenden deutschen Truppen zähen Widerstand leisten. Sie verzögern dadurch den geplanten schnellen Vormarsch der deutschen Wehrmacht, die trotz früher Erfolge nicht so schnell vorankommt wie geplant.

"Fall Barbarossa"

Deutscher Unteroffizier vor einem brennenden russischen Bauernhaus. Die Bewohner haben vor ihrer Flucht ihre Habe selbst in Brand gesteckt.

Bis zum Ende des Monats erobern die Deutschen u.a. die Städte Riga, Minsk und Dünaburg (Daugawpils). Ihnen folgen Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, deren wichtigste Aufgabe die systematische Ermordung aller Juden ist, und ein Wirtschaftsstab, der die wirtschaftlichen Kapazitäten in den eroberten Gebieten für das Deutsche Reich nutzbar machen soll. Die NS-Führung will die besetzten Gebiete sofort vollständig kontrollieren.






"Fall Barbarossa"

Die Propagandazeitschrift "Signal" illustriert mit diesem Bild die deutsche Überlegenheit gegenüber der sowjetischen Armee. Vor allem die Panzerstreitkräfte sind ein beliebtes Thema der deutschen Propaganda.

Reichskanzler Adolf Hitler teilt der deutschen Bevölkerung in einem Aufruf den Angriff auf die UdSSR mit. Über die Gründe des neuen Krieges sagt er u.a.: »Das bolschewistische Moskau ist im Begriff, dem nationalsozialistischen Deutschland in seinem Existenzkampf in den Rücken zu fallen. Deutschland ist nicht gewillt, dieser ernsten Bedrohung seiner Ostgrenze tatenlos zuzusehen«. Den Berichten des Sicherheitsdienstes der SS zufolge hat sich in der deutschen Bevölkerung die »Überzeugung durchgesetzt, dass die Reichsregierung nicht anders handeln konnte«.

 

Chronik Jahresband 1941
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