6. 9. 1830
Deutschland
Die Julirevolution greift auf Deutschland über. Eine aufgebrachte Menge belagert das Schloss des despotisch herrschenden Herzogs Karl II. von Braunschweig. Es wird am 8. 9. in Brand gesteckt. Einen Tag später wird Karl II. - als einziger deutscher Fürst - abgesetzt. Nach Unruhen in Sachsen ernennt am 13. 9. König Anton seinen Neffen Friedrich August II. zum Mitregenten. Nach weiteren Unruhen, die grundsätzlich mit der Forderung nach Einführung einer Verfassung verbunden sind, erlässt der Bundestag in Frankfurt am 31. 10. Maßregeln zur Unterdrückung der oppositionellen Tendenzen. Die bedeutendsten Länder, Österreich und Preußen, bleiben von den revolutionären Ereignissen weit gehend unberührt und garantieren den Fortbestand der restaurativen Politik.









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