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Die Schweineschlachter

Das Sparbuch ist bei den Deutschen wieder in – und spekulatives Investieren in Aktien out. 

Seit 85 Jahren wird er am 30. Oktober begangen: der Weltspartag. An diesem Tag tragen Kinder ihr Sparschwein zur Bank oder Sparkasse – und erhalten zum Dank für die Einzahlung aufs Sparbuch ein Geschenk. Was manchem antiquiert vorkommen mag, ist doch ganz zeitgemäß: sein Geld auf das Sparbuch bzw. –konto zu legen. Denn nach der neuesten bundesweiten Umfrage im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands setzen die Deutschen wieder verstärkt auf konservative und sichere Geldanlagen – auch wenn sie dabei auf hohe Zinsen bzw. Renditen verzichten müssen. Dementsprechend ist das Sparbuch wieder in – und spekulatives Investieren in Aktien out.

Zur Bildergalerie Fünf Wege, sein Sparschwein zu schlachten 

Viele Sparbücher - wenig Aktien

In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise überrascht es nicht, dass die Bundesbürger ganz besonders auf Nummer sicher gehen: Für 95 Prozent der  Deutschen spielt der Aspekt "Sicherheit" die wichtigste Rolle bei der Geldanlage. Rund 62 Prozent der Deutschen nutzen ein Sparbuch, ein Sparkonto bzw. die Form des  Zuwachssparen. Das ist gegenüber 2008 ein Zuwachs von 6 Prozent bei diesen besonders krisenresistenten Anlageformen. Im Ranking der wichtigsten Anlageformen liegt das Sparbuch damit an der Spitzenposition – noch vor der Lebens- und der Rentenversicherung (jeweils 60 Prozent) und dem Bausparvertrag (51 Prozent).

Aktien halten hingegen nur gut ein Fünftel der Bundesbürger (22 Prozent) und festverzinsliche Wertpapiere nur (19 Prozent). Das ist ein Minus von 3 Prozent bei den Aktionären und von 10 Prozent bei den Besitzern festverzinslicher Wertpapiere.

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von Michael Fischer, wissen.de
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