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Estland: Im Land der 1500 Inseln

Zwischen rauem Charme und wechselhafter Geschichte

Eine faszinierende Inselwelt, prächtige alte Hansestädte und eine üppige Natur machen den Reiz von Estland aus. Der nördlichste und kleinste der drei baltischen Staaten lässt sich bestens mit dem Rad erkunden, denn der höchste Berg Estlands ist nicht einmal 400 Meter hoch. Auf der Fahrt entlang der Küstenstraßen kann man aber nicht nur den rauen Charme des Ostseestaats erleben, sondern in Hafenstädten wie Tallinn der wechselhaften Geschichte nachspüren.

Der lange Weg zur Unabhängigkeit

Talin, Estland
Estland wurde über Jahrhunderte hinweg von fremdem Herrschen regiert. Dänen, Schweden, Russen und der Deutsche Orden: Sie alle herrschten über den heutigen Ostseestaat. Während das russische Kaiserreich zerbrach, erreichte Estland seine Unabhängigkeit. Doch nur für kurze Zeit konnten die Esten ihr Land selbst regieren. Durch den "Hitler-Stalin-Pakt" 1939 geriet Estland in die sowjetische Interessenssphäre und wurde in die UdSSR eingegliedert. Erst knapp 70 Jahre später, 1991, erlangte der Baltenstaat erneut seine Unabhängigkeit. Heute ist Estland Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO, der EU und seit 2011 der Euro-Zone. Ca. 1,3 Millionen Einwohner zählt das Land, von denen 400.000, also etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung, in der Hauptstadt Tallinn leben.

 

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aus der wissen.de-Redaktion
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