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Facebook-Blocker

Facebook-Blocker und andere Abwehrmechanismen

Erinnern Sie sich, wann Sie zum letzten Mal eine Webseite ohne das blaue Kästchen mit dem „f“ oder das Däumchen gesehen haben? Sicher kramen Sie jetzt tief im Gedächtnis. Seiten, die nicht zu Facebook gehören, auf denen die Icons dennoch auftauchen, haben sich gewaltig gehäuft. Als Empfehlungs- oder Gefällt-mir-Button laden sie User ein, Artikel, Videos und dergleichen mehr mit anderen zu teilen oder ihr Gefallen daran kundzutun. Doch das ist nicht die einzige Funktion dieser Links. Den Facebook-Betreibern liefern sie Informationen übers Surfverhalten – und das nicht nur, wenn man sie anklickt. Aber es gibt Abhilfe …

Facebook-Blocker

Wer nicht will, dass Facebook die Nutzerdaten erfasst, muss Vorsorge treffen.

Komplett nackt

Ein Besuch auf der Seite der Lieblingszeitung, und Facebook bekommt das mit – vorausgesetzt natürlich, auf der Seite lockt eines der wohlbekannten Facebook-Elemente. Dabei spielt es laut „com-magazin“ nicht einmal eine Rolle, ob der Besucher bei dem sozialen Netzwerk registriert ist oder nicht. Wie das funktionieren soll? Durch die Existenz der Buttons „Gefällt mir“ oder „Empfehlen“ baut sich eine Verbindung zu Facebook auf. Die so genannten Inline Frames, aus denen die Buttons sind, enthalten Informationen über Name und Herkunftsland der Webseite, auf der sie sich befinden. Das ist an sich nicht weiter wild. Gibt es Facebook doch lediglich Aufschluss darüber, wie viele Anwender beispielsweise in Deutschland an einem Sonntagmorgen auf den Seiten einer bestimmten Zeitung waren.

Kritisch wird es für Facebook-User, denn bei ihnen kann das Netzwerk die Cookies auslesen, die es auf ihren Rechnern bereits gesetzt hat. Komplett nackt machen sie sich, wenn sie auch noch angemeldet sind – und viele melden sich aus Bequemlichkeit nach dem letzten Besuch erst gar nicht ab. Jeder angemeldete Gast erhält eine Sitzungs-ID, sie lässt sich eindeutig einer Person zuordnen.

 

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von wissen.de-Autor Jens Ossa
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