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Frage des Tages

Wie gelangte das Friesengetränk "Pharisäer" zu seinem Namen?

Die Lösung lautet: durch einen Pastor

Anlässlich der Taufe der am 29. Februar 1872 auf der Insel Nordstrand vor Husum geborenen Johanna Theodora Katharina gelangte der Pharisäer zu seinem Namen. Die Nordstrander waren mit dem äußerst sittenstrengen Pastor Gustav Beyer geplagt, der keine Gelegenheit ausließ, ihre gottlose Trinkfreudigkeit anzuprangern. Um von Predigten ungestört zu feiern, kreierten sie folgendes Getränk: 2 große Eierbecher Rum, 2 Stücke Zucker, aufgefüllt mit Mokka. Obendrauf kam Schlagsahne, da sie am besten auf der Flüssigkeit schwimmt und den Rumgeruch vor unliebsamen Nasen verbirgt. Der Pastorenkaffee wurde natürlich stets ohne Rum gereicht, bis es im allgemeinen Vollrausch zu einer Verwechslung kam. Pastor Beyer stöhnte mit der Inbrunst des gerechten Mannes nur: „Ihr Pharisäer.“ Damit hatte die Grogvariation ihren Namen weg!

 

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