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DATEN DER WELTGESCHICHTE

10. 10. 1789

Frankreich

Sanierung der Staatsfinanzen: Die Verfassunggebende Nationalversammlung erklärt den Kirchenbesitz zum Staatseigentum und verkauft die Ländereien in kleinen Parzellen. Der Erlös soll einerseits den defizitären Haushalt ausgleichen, andererseits dient er zur Deckung des neuen Papiergeldes („Assignaten“), das ab dem 9. 12. ausgegeben wird. Zuerst werden Scheine im Wert von 400 Mio. Francs gedruckt. Im Verlauf der Revolution wird jedoch ein Nennwert von 46 Mio. Francs auf den Markt geworfen. Die inflationäre Geldentwicklung schädigt v. a. die Kleinbürger und Besitzlosen, da sie keine Immobilien oder Ländereien als Wertsicherung besitzen.

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