Total votes: 86
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken
wissen.de Artikel

Gönnen Sie sich Ihr ganz persönliches Wohlfühl-Wochenende!

Endlich Wochenende!

Endlich Wochenende! Zeit für Ruhe und Entspannung. Die meisten von uns beginnen schon am Mittwoch oder Donnerstag, sich auf ein verdientes und wohltuendes Wochenende zu freuen. Doch leider stellen wir auch gerade deshalb oftmals sehr hohe Erwartungen an diese zwei Tage. Wir können nicht erwarten, dass wir am Montag wieder genauso frisch und erholt sind wie nach einem dreiwöchigen Urlaub am Mittelmeer. Dennoch können wir durchaus einiges tun, um aus Samstag und Sonntag ein erholsames, entspannendes Wohlfühl-Wochenende zu machen und unsere Batterien für die nächsten fünf Tage wieder aufzuladen. Wichtigste Voraussetzungen hierfür sind, dass Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch schrauben und bereits unter der Woche ein paar Kleinigkeiten beachten. Sie sollten Ihr Wellness-Wochenende regelrecht planen!

Schon am Montag wieder müde?

Ein Grund, warum wir nach dem Wochenende oft nicht ganz so erholt sind wie wir uns das vorgestellt hatten, liegt darin, dass wir uns zu viel vornehmen. Wir wollen während dieser zwei Tage oft alles nachholen, wozu wir im Wochenalltag nicht kamen: Sport, Partys, Ausgehen, Lesen, Putzen, in Ruhe einkaufen usw. Dadurch laufen wir aber große Gefahr, uns auch noch am Wochenende in puren Stress zu begeben. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihre Wochenenden schon in den Tagen dazwischen richtig planen können:

  • Heben Sie sich Ihre Einkäufe nicht für den Samstag auf. Am Wochenende ähneln die meisten Supermärkte eher Bienenstöcken oder Ameisenhaufen - alles läuft kreuz und quer und jeder wirkt gestresst und unleidig. Nutzen Sie stattdessen die längeren Öffnungszeiten oder eine lange Mittagspause, um bereits das Wichtigste einzukaufen. So bleibt Ihnen am Samstag nur noch das frische Obst und Gemüse, das Sie dann auch sehr gut auf dem Markt kaufen können. Dort ist es besonders frisch. Falls Sie sich am Wochenende mal wieder ein spezielleres Gericht gönnen wollen, planen Sie auch dies frühzeitig ein, damit Sie die entsprechenden Zutaten nicht in letzter Minute besorgen müssen.
  • Warten Sie nicht auf das Wochenende, um dann eine groß angelegte Putzaktion zu starten. Staubsaugen können Sie auch unter der Woche. Teilen Sie sich das Putzen in mehrere Teiletappen innerhalb der Woche ein. Bügeln können Sie beispielsweise auch mit einem Fernsehabend verbinden. Falls Ihnen die Hausarbeit zu viel ist und Ihre Finanzen es erlauben , sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht einmal in der Woche eine Haushaltshilfe engagieren. Das wird Ihnen eine große Entlastung bringen und Sie können sich am Wochenende voll und ganz auf sich konzentrieren.
  • Planen Sie dreimal pro Woche sportliche Betätigung ein - möglichst jeweils 20 - 30 Minuten. Das ist effizienter und gesünder, als sich das große Sportprogramm nur für das Wochenende vorzunehmen. Wer sich nur einmal wöchentlich sportlich betätigt, hat leider kaum etwas davon - außer einem unangenehmen Muskelkater. Regelmäßiger Sport steigert hingegen die Kondition und fördert das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist. Fahren Sie z.B. Rad oder laufen Sie. Strengen Sie sich dabei jeweils nur so sehr an, dass Sie nebenbei noch in der Lage sind, eine Unterhaltung zu führen. Das ist die optimale Belastung für den gesamten Organismus.
  • Verplanen Sie nicht Ihr gesamtes Wochenende im Voraus, sondern lassen Sie sich Platz für Spontaneität. Sicher ist es ratsam, sich vorher eine Liste machen, auf die Sie alles aufschreiben, was Sie gerne unternehmen möchten - sei es außer Haus oder eingeigelt in den eigenen vier Wänden. Haben Sie zu viel auf Ihrer Liste stehen, können Sie sich Ihre Wünsche ja auf mehrere Wellness-Wochenenden verteilen.
  • Möchten Sie gern am Wochenende einmal ein bisschen Zeit ohne Partner oder Familie genießen, teilen Sie das Ihren Lieben rechtzeitig mit. So wird niemand enttäuscht sein, wenn sie mal ein paar Stunden auf Sie verzichten müssen. Machen Sie Ihrem Partner doch den Vorschlag, etwas mit einem Freund oder Kollegen zu unternehmen. Haben Sie Kinder, könnte er mit ihnen einen Nachmittag im Zoo verbringen. Wenn Sie Ihren Partner gern in Ihr Wohlfühl-Programm integrieren möchten, weihen Sie ihn frühzeitig ein. Wenn er von der Aussicht auf ein entspannendes, ruhiges Wohlfühl-Wochenende genauso angetan ist, macht es Ihnen beiden sicherlich Spaß, es auch gemeinsam zu planen.
  • Gehören Sie zu den sehr engagierten Menschen, die am Wochenende meist einige Verpflichtungen haben wie die ehrenamtliche Tätigkeit in einem Verein, die Englisch-Nachhilfe bei der Nichte oder das Gassi-Gehen mit dem lieben Nachbarhund? Dann sollten Sie sich bereits zu Wochenbeginn überlegen, welche Termine Sie verschieben oder ausnahmsweise sogar absagen können, so dass Sie keine oder nur noch das absolute Mindestmaß an Verpflichtungen zu erledigen haben. Nur so kann sich Entspannung und Ruhe entfalten.

Womit fange ich an?

Die ganze Woche über sind wir meist so sehr in Beruf und Familie eingespannt, dass wir gar nicht groß zum Nachdenken kommen. So passiert es, dass wir am Freitag Abend nach Hause kommen, alle Viere von uns strecken und uns nur noch nach Erholung sehnen. Wenn wir aber überlegen, wie diese konkret aussehen könnte, fällt es uns meist gar nicht so leicht aus dem Stehgreif eine Antwort darauf zu finden. Dazu sollten wir einmal in Ruhe in uns hineinhorchen und überdenken, was wir die letzten Tage alles erlebt haben und was uns jetzt wohl täte. Es kann sein, dass wir so viel Stress mit Chef und Kollegen hatten, dass wir erst einmal bewusst abschalten müssen. Vielleicht haben wir aber auch eine ruhige Woche verbracht und wollen uns jetzt einfach verwöhnen - beispielsweise mit einem angenehmen Schaumbad. Hier gilt es in der Tat, erst einmal genau abzuwägen, wo unsere Bedürfnisse liegen. Erst wenn wir uns darüber klar sind, kann das Wohlfühl-Wochenende richtig beginnen.

Machen Sie sich frei vom Alltagsstress

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, direkt von der Arbeit kommend auf "Wohlfühlen" umzuschalten. Womöglich hängen Sie gedanklich noch der letzten Sitzung oder einem Projekt nach, das Sie gerade bearbeiten. In diesem Fall sollten Sie versuchen, sich ganz bewusst zu entspannen. Und denken Sie daran: Oh Freude - das Wochenende beginnt schon am Freitagabend und sie haben zwei ganze Tage Freizeit vor sich!! Streifen Sie Ihre innere Unruhe ab und relaxen Sie. Legen Sie sich zu Hause als erstes Ihre Lieblings-CD auf, bereiten sich einen leckeren Tee oder eine heiße Schokolade zu und setzen sich gemütlich in Ihren Lieblingssessel. Vielleicht legen Sie sich auch eine Viertelstunde entspannt auf das Bett und genießen einfach die Ruhe. Stöpseln sie das Telefon aus, damit Sie ungestört relaxen können.
Sie können diese Zeit auch nutzen um eine Entspannungstechnik auszuprobieren. Stellen Sie sich z.B. vor, dass Sie alle Ihre Sorgen und Probleme in einen großen Müllsack stecken, den Sie danach einfach wegwerfen. Oder denken Sie sich auf ein Kreuzfahrtschiff und werfen diesen Problem-Sack einfach über Bord. Ein anderes Mittel, das entspannen hilft: Stellen Sie sich ein intensives Grün vor - es kann auch ein angenehm grüner Baum oder eine Limone sein. Konzentrieren Sie sich auf diese Farbe und lassen Sie sie auf sich wirken. Grün hat entspannende und beruhigende Eigenschaften.
Atmen Sie den ganzen Stress der letzten Tage einfach aus - befreien Sie Körper und Geist davon. Stellen Sie sich bei jedem Ausatmen vor, wie wieder ein paar Probleme mehr von Ihnen weichen. Allein über unsere Atmung können wir bereits viele Spannungen abbauen!

Wenn Sie Ihre Anspannung allerdings lieber in körperliche Energie umwandeln, können Sie es einmal mit Boxen probieren. Kleinere Punchingbälle finden Sie in Sportabteilungen größerer Kaufhäuser. Wenn Sie kein Geld investieren möchten, sollten Sie es einmal mit Schattenboxen probieren. Aber Achtung: Überdehnen Sie Ihre Gelenke dabei nicht. Haben Sie eine Dart-Scheibe zu Hause? Werfen Sie ein paar Pfeile! Bereits nach ein paar Runden Dart werden Sie erstaunt feststellen, wie die Anspannung aus Ihrem Körper weicht. Ähnlich wirkt fetzige Pop- oder afrikanische Trommelmusik , besonders wenn Sie sich dazu im Rhythmus bewegen. Tanzen Sie so eine Weile - das entspannt ungemein und fördert sogar die gute Stimmung!

Sind Sie eher der kreative Typ? Diese Menschen haben meist den Drang, Ihre Probleme und Anspannung bei künstlerischer Tätigkeit abzubauen. Versuchen Sie doch einmal, ein Tagebuch zu schreiben. Nagt an Ihnen der Ärger über eine bestimmte Kollegin oder Ihren Chef so sehr, dass Sie es der betreffenden Person am liebsten mitten ins Gesicht sagen würden? Tun Sie es - zumindest indirekt. Schreiben Sie sich Ihren Frust und Ärger von der Seele, indem Sie einen Brief an diese Person verfassen. Anstatt ihn anschließend wegzuschicken, werden Sie ihn allerdings vernichten - am besten verbrennen. Sie glauben nicht, dass das hilft? Versuchen Sie es einfach - Sie werden überrascht sein, wie viel besser Sie sich danach fühlen! Wenn Sie es lieber bunt mögen, lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf, indem Sie sie einfach aufmalen. Ob das daraus entstehende Bild künstlerisch mehr oder weniger hochwertig, hell oder dunkel, realistisch oder abstrakt ist, spielt dabei keine Rolle! Sofern Sie ein Instrument spielen, ist auch das eine wunderbare Art und Weise, vom Alltag und Bürostress abzuschalten. Lassen Sie ihre Finger einfach intuitiv über die Klaviertasten gleiten, spielen Sie sich auf Ihrem Saxophon den Blues von der Seele oder trommeln Sie ein paar rhythmische Bässe auf Ihrem Schlagzeug.

Oooohhmmmmmm - Finden Sie zu innerer Ruhe

Um zu innerer Ruhe zu finden, bieten sich verschieden Entspannungsmethoden an. Von den "Klassikern" wie Meditation und Autogenes Training reicht die Palette über die Aromatherapie bis hin zu bewussten Atemübungen. Einige dieser Techniken können Sie von professionellen Lehrern lernen - Kurse dazu werden beispielsweise bei Volkshochschulen angeboten. Andere Methoden sind leicht selbst zu erlernen. Peu à peu werden Sie vermutlich die für Sie angenehmste Methode herausfinden oder durch Kombination mehrerer zu Ihrer ganz eigenen Entspannungsart finden. Können Sie sich für einen der folgenden Tipps erwärmen?

Aromatherapie I

Ätherische Öle können je nach Aromastoff Wirkungen von besänftigend bis belebend entfalten. Hier stellen wir Ihnen die beruhigenden Duftstoffe vor. Gießen Sie dazu nur wenige Tropfen des hoch konzentrierten Öls in ihre Duftlampe oder auf ein Potpourri. Entspannend wirken unter anderem:

  • Lavendel
  • Rose
  • Vanille
  • Kamille
  • Sandelholz
  • Veilchen
  • Zimt.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Legen Sie sich dazu auf Ihr Bett oder mit einer weichen Wolldecke auf den Boden. Am besten liegen Sie dazu auf dem Rücken. Schließen Sie nun die Augen und spannen Sie Ihre Muskeln an. Sie können dies entweder am ganzen Körper gleichzeitig tun oder - ein wenig zeitaufwendiger, dafür aber auch effizienter - unterschiedliche Muskelgruppen z.B. der Arme und Beine einzeln anspannen. Entspannen Sie danach Ihre Muskeln sofort wieder und nehmen Sie diese Entspannung bewusst wahr. Spüren Sie, wie sich jeder Muskel Ihres Körpers einzeln entspannt. Am besten beginnen Sie mit dieser Übung im Gesicht und arbeiten sich so bis zu den Fußmuskeln vor.

Visualisieren

Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft! Stellen Sie sich einen wunderschönen, ruhigen Bergsee oder einen norwegischen Fjord vor. Malen Sie sich in Ihrer Fantasie nun aus, wie sie einen flachen Stein nehmen und ihn so auf das Wasser werfen, dass er springt und kleine Kreise im Wasser bildet - wie "Amélie Poulain" es im gleichnamigen Film so gern tut. Werfen Sie gedanklich so lange kleine Steine ins Wasser, bis Sie sich völlig entspannt fühlen.

Powerschlaf

Stellen Sie sich Ihren Wecker oder eine Zeitschaltuhr auf genau drei Minuten ein. In diesen drei Minuten versuchen Sie, in einen tiefen, entspannenden Schlaf zu fallen. Es bedarf anfangs zwar einiger Übung, doch je öfter Sie diese Technik wiederholen, umso einfacher wird Sie Ihnen fallen. Nach drei Minuten Tiefschlaf werden Sie sich so erholt fühlen, als hätten Sie ein paar Stunden in Ruhe geschlafen. Diese Methode wird in Asien schon lange angewendet.

Atmen Sie sich frei

Es ist keine Neuigkeit, durch gezieltes Atmen Entspannung zu finden - nur vergessen wir es im Alltag immer wieder und haben eher eine flache Atmung. Versuchen Sie einmal Folgendes: Schließen Sie Ihre Augen und nehmen Sie Ihren Atem bewusst wahr. Ist er schnell oder langsam, tief oder flach? Versuchen Sie anschließend, tief in den Bauch ein- und wieder auszuatmen. Legen Sie zur Kontrolle eine Hand auf Ihren Bauch. Fühlen Sie, wie er sich hebt und senkt? Wenn Sie diese Atemübung ein paar Minuten ruhig ausführen, werden Sie deutlich spüren, wie die Entspannung sich in Ihnen breit macht.

Genießen Sie die frische Luft

Gehen Sie doch nach der Arbeit einmal in Ruhe allein spazieren. Damit können Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie verschaffen Ihrem Körper etwas Bewegung - was ihn besonders nach einem langen Bürotag freuen dürfte -, Sie sind an der frischen Luft und Sie können vom Arbeitsalltag abschalten, bevor Sie nach Hause gehen. Lassen Sie dabei Ihren Gedanken freien Lauf.

Stimmen Sie sich fröhlich

Oft passiert es gerade am freudig erwarteten Wochenende, dass Sie plötzlich von einer seltsam melancholischen Stimmung gepackt werden. Wie kommen Sie da wieder heraus? Probieren Sie es einmal auf diese Art:

Ihre Gute-Laune-Sammlung

Legen Sie sich im Laufe der Zeit ein Sammlung guter Witze und schöner Gedichte an, die Sie angenehm berühren oder über die Sie schmunzeln oder gar lachen können. Wenn Sie dann mal down sind, können Sie sich diese Sammlung zu Gemüte führen und einfach ein bisschen darin schmökern. Sicherlich wird sich Ihre Stimmung dadurch verbessern.
Eine ähnlich gute Methode ist es, immer ein paar Ihrer Lieblings-DVDs oder Videokassetten im Schrank zu haben - eine lustige Komödie genügt manchmal schon, um die Stimmung aufzuhellen.

Aromatherapie II

Auch in melancholischen Phasen kann die Aromatherapie wahre Wunder bewirken. Besonders eignen sich dazu folgende Duftstoffe:

  • Bitterorange - hilft auch bei geistiger Erschöpfung
  • Lavendel - entspannt nicht nur, sondern hellt auch die Stimmung auf
  • Orange - hat eine antidepressive Wirkung
  • Zitrone
  • Grapefruit.

Wellness pur - Das volle Verwöhnprogramm für den Körper

Wannenfreuden

Bad, Massagen, Gesichtspflege - hmmmmm, allein der Gedanke daran lässt einem schon ein wohliges Gefühl über den Rücken laufen. Haben Sie nicht auch Lust, gerade in ein wohl duftendes, angenehm warmes Bad zu steigen und sich vom Schaum verwöhnen zu lassen? Stellen Sie sich dazu ruhig ein paar Kerzen im Badezimmer auf und nehmen Sie einen tragbaren Kassetten- oder CD-Player mit. Legen Sie eine Entspannungsmusik oder beruhigende Soul-Klänge ein und steigen Sie in das warme Nass. Besonders entspannend und wohltuend wirken hier Aromabäder - einfach einen Ihnen angenehmen Duft auswählen und ein paar Tropfen davon ins Badewasser geben. Eine Prise Mittelmeer vermittelt Ihnen ein Salzbad - Badezusätze aus Meersalz erhalten Sie im Reformhaus. Wenn Sie es ganz natürlich mögen und gern selbst eine kleine Mischung zusammenstellen, dann nehmen Sie in Erinnerung an Kleopatra doch einmal ein Molkebad. Mischen Sie dazu etwa einen Liter Molke mit etwas Olivenöl und geben Sie diese Mischung in das Badewasser. Dazu vielleicht noch ein paar Tropfen ihres Lieblingsparfums und Sie können sich ganz der Entspannung hingeben. Gleichzeitig wird Ihre Haut sanft gepflegt.
Wer zusätzlich den Nutzen der Farbtherapie integrieren will, sollte zu farbigen Badezusätzen greifen, die ebenfalls im Handel erhältlich sind.

Sauna - ein Hauch Sommerurlaub

In vielen mittleren bis größeren Städten findet man heutzutage angenehme und hygienische Saunaeinrichtungen. Oftmals sind sie in ein Fitness-Center integriert, oder sie befinden sich im öffentlichen Schwimmbad. Am besten erkundigen Sie sich bei den entsprechenden Einrichtungen.
Damit Sie den Saunagang auch richtig genießen können und Ihren Kreislauf schonen, sollten Sie folgende Regeln beachten:

  • Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie alles ruhig angehen. Überfordern Sie Ihren Körper nicht gleich beim ersten Mal - drei Saunagänge reichen vollkommen aus.
  • Ein Saunagang dauert in der Regel zwischen 10 und 15 Minuten. Sie sollten jedoch nur so lange in der "Schwitzhöhle" bleiben, wie es Ihnen angenehm ist.
  • Wenn Sie mögen, können Sie in der Sauna auch einen Aromaaufguss machen, z.B. mit Fichtennadelöl.
  • Das finnische Tauchbecken hat zwar Tradition, aber wenn Ihnen das zu unangenehm ist, tut es auch eine kalte Dusche nach dem Saunagang.
  • Gehen Sie anschließend ein paar Schritte an die frische Luft. Sollte noch Schnee draußen liegen, machen Sie es wie Pfarrer Kneipp: Scheuen Sie sich nicht, ein wenig barfuß darüber zu laufen.
  • Legen Sie sich danach in einen Bademantel gewickelt ein paar Minuten bis eine halbe Stunde auf eine Liege, ehe Sie den nächsten Saunagang in Angriff nehmen.
  • Sie sollten auch zwischendurch genügend Flüssigkeit zu sich nehmen - am besten Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte.

Sanfte Massagen

Hmmm - wer genießt es nicht, warme Hände über seinen Körper wandern zu lassen und zu spüren, wie sich die Spannungen nach und nach lösen. Hinterher fühlen Sie sich wie neu geboren. Nutzen Sie die Gelegenheit und gehen Sie in ein Massagestudio in Ihrer Nähe. Meistens sind diese gar nicht mal sehr teuer. Adressen hierzu finden Sie in Schwimmbädern, bei Ihrem Arzt oder der Krankenkasse.
Sie und Ihr Partner können sich jedoch auch gegenseitig massieren. Das ist nicht nur äußerst angenehm, sondern auch ein schöner Abschluss für ein rundum gelungenes Wohlfühl-Wochenende.

Der Montag naht - Batterien aufladen

Schlaf gut und träume süß...

Schlaf ist für unsere geistige und körperliche Frische und Gesundheit von größter Bedeutung. Ohne ausreichenden Schlaf sind wir anfälliger für Krankheiten, schlecht gelaunt, die Konzentration lässt schneller nach und wir fühlen uns regelrecht ausgepowert.
Oft begehen wir den Fehler, dass wir unseren Schlaf-Wach-Rhythmus gerade am Wochenende umstellen, und wundern uns dann, wenn wir am Montag früh gerädert aufwachen. Es ist nicht sehr ratsam, am Wochenende extrem spät ins Bett zu gehen und am nächsten Morgen umso länger zu schlafen. Je länger wir schlafen, desto träger sind wir. Wenn wir unseren Schlafrhythmus derart durcheinander bringen, laufen wir Gefahr, uns nicht ausreichend zu erholen. Am idealsten wäre es, die Schlafgewohnheiten auch am Wochenende beizubehalten. Ein Tipp für überzeugte Langschläfer: Es ist weniger tragisch, länger auszuschlafen als abends zu lange wach zu bleiben.

Zeit für angenehme Stunden...

...mit dem Partner
Oft leidet die Beziehung gerade während der Woche: Sie haben wenig Zeit füreinander und aussprechen können Sie sich schon gar nicht. Nutzen Sie daher die Auszeit am Wochenende und genießen Sie einmal wieder Ihre Zweisamkeit. Kuscheln Sie sich zusammen auf das Sofa, während Sie schöner Musik lauschen oder einen Film anschauen. Laufen Sie mal wieder Händchen haltend durch den Park. Spüren Sie die Geborgenheit, wenn Sie sich gegenseitig etwas vorlesen.

...als Single
Genießen Sie sich mal wieder eine gemütliche Teestunde mit der besten Freundin oder Ihrer Schwester. Ziehen Sie dazu Ihre Lieblings-Chill-Out-Kleidung an - das kann ein alter Trainingsanzug, ein kuscheliger Pullover und Leggings oder ein Hausanzug sein.
Wenn Sie es sich lieber allein gemütlich machen, können Sie sich ähnlich wie das Paar weiter oben auch etwas vorlesen lassen. Greifen Sie dazu auf sogenannte Hörbücher zurück. Ein immer größer werdendes Angebot dazu finden Sie in gut sortierten Buchhandlungen. Mummeln Sie sich dazu ruhig in eine kuschelige Wolldecke auf ihrem Sessel ein, genießen Sie dabei eine heiße Schokolade oder einen leckeren Früchtetee und lauschen Sie - eventuell mit geschlossenen Augen - der Stimme des Vorlesers.

Körperliche Fitness

Als Ergänzung zu aller Entspannung tut auch Bewegung gut. Besonders geeignet sind Radfahren und Walking. Bei solchen Aktivitäten schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen halten Sie sich an der frischen Luft auf, zum anderen genießen Sie den Nutzen sportlicher Betätigung. Ein halbe Stunde in einem Ihnen angenehmen Tempo Rad zu fahren hält fit und baut überflüssige Pfunde ab. Außerdem hebt es die Stimmung und bringt den Kreislauf sowie Stoffwechsel auf Touren.
Wenn Sie jedoch lieber im Haus bleiben, können Sie sich vielleicht einen Hometrainer anschaffen. Allerdings sollten Sie dabei darauf achten, diesen sinnvoll zu platzieren - z.B. vor dem Fernseher. Ansonsten benutzen Sie den Hometrainer nämlich eher selten, da sie es weniger motivierend finden, im Schlafzimmer stur Ihre "Runden" zu drehen. Mit einem angenehmen Film im Vordergrund lassen sich die Kilometer fast von alleine abstrampeln, ohne dass Sie es bewusst wahrnehmen.
Walking ist gelenkschonender als Jogging. Sie rennen dabei nicht, sondern gehen in schnellem Tempo. Beide genannten Methoden sind hervorragend geeignet, um zugleich etwas für Ihre Fitness, Ihren Körper und Ihren Energiehaushalt zu tun.

Derart vorbereitet werden Sie die neue (Arbeits-)Woche voller Energie, Elan und Ausgeglichenheit beginnen.

Total votes: 86
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken

Post new comment


0 Kommentare

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.