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Griechenland seit der Eurokrise

Noch vor wenigen Jahren gehörte Griechenland zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Das kleine Land mit den vielen Inseln zog Badeurlauber, Aktivreisende und Kultursuchende gleichermaßen an. Doch das war vor der Staatsschuldenkrise. Heute verbinden die Deutschen mit Griechenland nicht mehr nur Traumurlaub, Ouzo und die Akropolis. Die Bilder von Protesten und brennenden Deutschland-Fahnen in Athen haben die Bundesbürger offenbar auch im Kopf, wenn sie an Urlaub auf den griechischen Inseln und im Rest des Landes denken.

Dabei sind es gerade die ausländischen Urlauber, die das krisengeschüttelte Griechenland im Moment braucht. Der Tourismus war und ist das Aushängeschild der griechischen Wirtschaft. Doch in vielen Feriendomizilen ist ein erheblicher Rückkang bei den Buchungen zu verzeichnen, auch wenn Urlaub in Griechenland momentan günstiger denn je angeboten wird.

Die Griechen selbst können mehrheitlich von Urlaub nur träumen. Sie sind angehalten zu sparen, obwohl die Belastbarkeitsgrenze für viele erreicht ist: Jeder zweite unter 25 Jahren hat keinen Job, trotz guter Ausbildung. Wie lebt es sich in einem Land, in dem alles teurer und gleichzeitig die Einkommenssituation immer schlechter wird? Die wissen.de-Redakteurin Alexandra Mankarios ist in Griechenland der Frage nachgegangen, wie die Griechen seit der Eurokrise ihren Alltag meistern und ob man als deutscher Urlauber momentan wirklich besser beraten ist, die Ferien woanders als in Griechenland zu verbingen.

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