"Eragon - das Vermächtnis der Drachenreiter", ein spannendes Fantasy-Abenteuer, basiert auf dem sensationell erfolgreichen Roman von Christopher Paolini – dem ersten Band der epischen Drachenreiter-Trilogie des jungen Autors – und ist eine ebenso zeitlose wie moderne Fabel

Seit mehr als zwei Jahrtausenden wurden Drachen, je nach Kultur und Zeitalter, entweder geliebt, gefürchtet oder regelrecht verehrt. Heute sind die mythischen Kreaturen aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Obwohl Saphira in "Eragon - das Vermächtnis der Drachenreiter" natürlich aus dem reichen Erbe der geflügelten Kreaturen schöpft, ist sie, was die technische Umsetzung betrifft, eher mit den Dinosauriern aus "Jurassic Park“ (1993) verwandt – zum ersten Mal wird durch hochmoderne Computertechnik ein Mythos zu fotorealistischem, emotional reichem Leben erweckt. Saphiras Gestaltung geht sogar noch über die der Saurier aus "Jurassic Park" hinaus, weil ihre Gesichtszüge Gedanken und Gefühle ausdrücken.
Vision und Triumph des Christopher Paolini
Nach der Erstveröffentlichung als Hardcover bei dem amerikanischen Verlag Knopf im August 2003 wurde der Roman "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" zu einem weltweiten Phänomen. Das Buch wurde sofort zum Bestseller.
"Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" bildet den Auftakt zu einer Trilogie. Das zweite Buch, "Eragon – Der Auftrag des Ältesten", wurde im August 2005 in den USA und Kanada veröffentlicht und in den USA schnell zur Nummer 1 der Verkaufscharts. Vom Hardcover wurden bislang über eine Million Exemplare verkauft, der Band landete an der Spitze der „New York Times“-Bestsellerliste und gehörte zu den Top 50-Bestsellern von „USA Today“. "Eragon – Der Auftrag des Älteste"n gewann 2006 den Young Adult/Teen Quill Book Award.
Paolinis eigene Geschichte selbst klingt fantastisch. Die erste Ausgabe von Eragon brachte die Familie im Selbstverlag heraus. Ein Jahr später erfolgte die weltweite Veröffentlichung durch den Verlag Alfred A. Knopf, und der Roman wurde zu einem riesigen Erfolg.
Drehbuch-Autor Peter Buchman, der zuvor unter anderem an „Jurassic Park III“ (2001) gearbeitet hatte, schrieb das Drehbuch. Buchman, ein großer Fan von Fantasy und Science Fiction, sagt, die Reife des jungen Autors, seine Beherrschung verschiedener Handlungsstränge und Charaktere und seine Fähigkeit, mehrere eigenständige Welten nur aus seiner Fantasie zu schaffen, hätte ihn wirklich umgeworfen. Buchman gab sich große Mühe, der Fülle von Paolinis Geschichte und seinen Figuren gerecht zu werden – genauso wie den Erwartungen der unzähligen Fans der Vorlage – und er achtete gleichzeitig darauf, auch Neueinsteiger für die Welt von "Eragon" zu begeistern.

Auf Buchmans Drehbuch wurde Stefen Fangmeier aufmerksam. „Ich fand es sehr spannend zu lesen,“ sagt der Regisseur. „Aufgrund der fantastischen Aspekte im Buch würden sich viele für die Spezialeffekte interessieren. Meine erste Reaktion war aber, dass ich es mit einer großartigen Geschichte und einer Fülle an Emotionen zu tun hatte.“
In der Mythologie von "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" hatten die Drachenreiter dem Land Alagaesia einst Frieden und Wohlstand gebracht. Die Drachen gaben ihren Reitern magische Kräfte, Unsterblichkeit gar. Kein Feind konnte sie bezwingen – bis einer der ihren, Galbatorix, alle Macht an sich riss und die Drachenreiter zur Bedeutungslosigkeit verdammte. Aber mit der Entdeckung eines glühenden, saphirblauen Eis, aus dem ein Drache namens Saphira schlüpft, scheint durch den jungen Eragon die Zeit der Drachenreiter wieder gekommen zu sein.
Nachdem er mit der Hilfe seines Mentors Brom zu seiner Bestimmung gefunden hat, ist Eragon entschlossen, das Zeitalter der Gerechtigkeit wieder einzuläuten, unter dem einst das ganze Land erblühte – falls er die Machenschaften von König Galbatorix überleben sollte. Eragon findet sich in einer Welt der Macht und Magie wieder, wird zu einem echten Helden und zur letzten Hoffnung für die Menschen von Alagaesia.
Die Hauptrolle erhielt der 18-jährige Newcomer Ed Speleers, nachdem 20th Century Fox und die Filmemacher einen weltweiten Casting-Marathon veranstalteten, der es mit der Suche nach dem „Harry Potter“-Darsteller aufnehmen konnte, und aus Hunderten von Vorsprechterminen und Dutzenden Probeaufnahmen bestand.
Neben Speleers spielen Oscar-Gewinner Jeremy Irons als Brom, ein ehemaliger Drachenreiter, der zu Eragons Mentor wird; der Oscar-nominierte John Malkovich als mächtiger und böser König Galbatorix; BAFTA-Gewinner Robert Carlyle als Zauberer Durza; der Oscar-nominierte Djimon Hounsou als Ajihad, Anführer der Rebellengruppe der Varden; Sienna Guillory als schöne Kriegerin Arya und Garrett Hedlund als junger Mann mit rätselhafter Vergangenheit.
Stattdessen tritt der Drache telepathisch mit ihrem Reiter in Kontakt, was den emotionalen, beinahe spirituellen Charakter der Verbindung dieser beiden Figuren kennzeichnet.
Regie bei "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" führt Stefen Fangmeier, eines der wahren Spezialeffekte-Genies der Filmindustrie. Während seiner Zeit bei Industrial Light & Magic war Fangmeier für Filme wie „Der Soldat James Ryan“ (1998), „Twister“ (1996), „Der Sturm“ (2000) und „Master and Commander: Bis ans Ende der Welt“ (2003) zuständig. Er gewann dreimal den BAFTA und war viermal für einen Oscar nominiert.
Für "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" nutzten Fangmeiers Spezialeffekte-Teams den neuesten Stand der technischen Entwicklung, nicht um eine futuristische, nicht wieder erkennbare Umgebung zu kreieren sondern um Saphira zu erschaffen und die Zuschauer in die magische, zeitlose Welt von Alagaesia zu versetzen. Unter seiner Regie geben Wolf Kroegers Produktionsdesign, Hugh Johnsons Kameraaufnahmen und Kym Barretts geschmeidige Kostüme dem Film eine zeitgenössische Note.









0 Kommentare