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Im Namen Allahs

Die Islamische Revolution wird Realität

15. Februar 1979, Teheran. Vier iranische Generale, darunter der Chef des aufgelösten Geheimdienstes SAVAK, Nematullah Nassiri, werden hingerichtet. Das Urteil fiel nach einem Schnellverfahren wegen der Tötung und Folterung von Gegnern des Schah-Regimes. Damit beginnt eine Serie von Todesurteilen durch die sog. Islamischen Volksgerichte. Zu den prominentesten Opfern zählt der frühere Ministerpräsident Amir Abbas Howaida, der am 7. April hingerichtet wird.

Viele der Urteile fällt Ayatollah Sadegh Khalkali, den Chomeini-Gegner im Ausland als "Blutrichter" schmähen. Nicht nur politische Opponenten, sondern zunehmend auch missliebige Personen aller Art – Prostituierte, Ehebrecher, Drogenhändler und Homosexuelle – werden von den Revolutionsgerichten zum Tode verurteilt.

Wirtschaft kommt zum Erliegen

Die islamische Revolution verändert auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zustände im Iran. Das Schah-Regime hatte – gestützt auf die Öleinnahmen – versucht, das Land mit westlicher Hilfe innerhalb weniger Jahre in einen modernen Industriestaat zu verwandeln. Damit ist zunächst Schluss: Banken und Versicherungen werden verstaatlicht, ausländische Investoren ziehen sich zurück, in den ersten Monaten nach dem Umsturz kommt die Wirtschaft fast zum Erliegen.

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