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Immobilie gut als Altersvorsorge

Die demografische Entwicklung in Deutschland scheint klar: Immer weniger Menschen zahlen in die Rentenkasse, aber immer mehr leben künftig von ihr. Die private Altersvorsorge wird immer wichtiger, um im Alter den Lebensstandard zu sichern. Eine der nach wie vor wertbeständigsten Investitionen ist das eigene Haus oder die Eigentumswohnung.

Wertbeständig und renditestark

Immobilien gut als Altersvorsorge
Dass das eigene Haus oder die Eigentumswohnung eine äußerst wertbeständige Investition ist, lässt sich mit Zahlen eindeutig belegen. Laut einer aktuellen Studie des Hamburger „Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung“, haben Einfamilienhäuser in den 34 Jahren von 1970 bis 2004 eine jährliche Rendite von stolzen 7,4 Prozent erzielt. Das Eduard Pestel Institut für Systemforschung hält in einer Studie für die Bausparkasse bis 2030 eine Vervierfachung der Immobilienpreise für möglich. Dass eine Immobilie auch ein wesentlicher Bestandteil bei der Altersvorsorge sein kann, liegt auf der Hand. Die große Koalition will dementsprechend selbst genutztes Wohneigentum mehr als bisher – über den Einbau in das Riester-Sparen – in die private Altersvorsorge integrieren.

 

Voraussetzungen so günstig wie nie

In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Baupreise kaum erhöht. Zugleich sind die Finanzierungskosten deutlich gesunken. Bei der Immobilienfinanzierung kann heute bereits mit einem effektiven Darlehenszins von durchschnittlich 4,5 Prozent (Laufzeit: 10 Jahren) gerechnet werden. Ein im Vergleich extrem niedriger Wert. Denn in den vergangen 24 Jahren lag der durchschnittliche Zins bei rund 7,4 Prozent. Laut einer Studie des Münchner Ifo-Instituts, kostete 1982 ein durchschnittliches Neubau-Reihenhaus noch das 20-Fache des jährlichen Pro-Kopf-Einkommens. Heute muss dafür nur noch das 13-Fache aufgewendet werden.

 

Sicherheit vor Inflation

Bei der Planung für die Altersvorsorge sollte auch die Inflation berücksichtigt werden. In den vergangenen 50 Jahren betrug sie 2,8 Prozent pro Jahr. Selbst wenn sie in den nächsten Jahrzehnten lediglich 2 Prozent betragen sollte, heißt das: 100 Euro sind in 30 Jahren nur noch 55 Euro wert. Die eigenen vier Wände dagegen sind relativ inflationssicher.    

 

Miete kostet eigentlich ein Vermögen.

Bei einer heutigen Miete von 500 Euro und einer angenommenen, realistischen Preissteigerung von 2,5 Prozent, hat der Mieter nach 10 Jahren bereits 67.220 Euro gezahlt, nach 20 Jahren sind es 153.288 Euro und nach 30 Jahren ungeheure 263.416 Euro. Langfristig profitiert davon allein der Vermieter. 

Dabei ist eine Immobilie zu finanzieren, gar nicht so schwer:

Zum Special Immobilien-Finanzierung

von Michael Fischer, wissen.de
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