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Insekten

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Rund zwei Drittel aller Tiere sind Insekten. Man kennt über eine Million Arten. Die Insekten waren die ersten Lebewesen, die fliegen konnten. Vor etwa 370 Millionen Jahren eroberten sie die Luft. Seither haben sie sich über alle Lebensräume verbreitet. Sie leben auf dem Land und im Wasser, im Eis und in der Wüste. Sie sind Pflanzenfresser, Räuber oder Schmarotzer. Die meisten Insekten leben einzeln. Einige bilden aber auch die größten aller Tiergemeinschaften.

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Was ist ein Insekt?

Insekten sind wirbellose Tiere. Zu ihnen zählen viele Tierarten, die sich kaum ähnlich sehen: Käfer und Schmetterlinge, Ameisen und Heuschrecken, Wanzen und Libellen. Alle diese Insekten besitzen ein äußeres Skelett aus hornähnlichem Stoff, dem Chitin. Ihr Körper besteht aus drei Teilen: Kopf, Brust und Hinterleib. Am Bruststück sitzen drei Beinpaare. Insekten haben also sechs Beine. Darin unterscheiden sie sich von den Spinnen, die acht Beine besitzen. Fast alle Insekten haben auch zwei Paar Flügel. Und sie besitzen Fühler. Damit können sie riechen, schmecken und tasten.

Vom Ei zum fertigen Insekt

Insekten legen Eier. Aus diesen schlüpfen Larven. Sie sehen meist völlig anders aus als ihre Eltern. Die Larven wachsen, häuten sich und verpuppen sich nach einiger Zeit. In der Puppe vollzieht sich eine vollkommene Verwandlung und aus ihr schlüpft das fertige Tier.

Manche Insekten wie die Heuschrecken machen eine unvollständige Verwandlung durch. Ihre Larven ähneln bereits dem fertigen Tier. Sie werden von Häutung zu Häutung größer. Fertige Insekten wachsen nicht mehr weiter.

Vegetarier und Kannibalen

Die Speisekarte der Insekten ist lang. Viele Insekten fressen nur Pflanzen oder nur Fleisch. Unter den Vegetariern gibt es Spezialisten, die nur ganz bestimmte Pflanzen fressen. Einige haben es auf Holz abgesehen wie die Termiten. Andere fressen Wolle wie die Larven der Kleidermotte. Bienen und Schmetterlinge saugen den süßen Saft der Blüten. Wespen jagen andere Insekten, fressen aber auch Süßes. Mistkäfer und viele Fliegen fressen Aas und Kot. Libellen sind die größten Räuber unter den Insekten. Ihre Larven leben im Wasser und überfallen dort sogar kleine Fische. Wenn sie erwachsen sind, setzen sie ihr räuberisches Leben in der Luft fort. Sie jagen nun andere Insekten. Libellen sind Kannibalen, die sogar Artgenossen fressen.

Insektenstaaten

Unter den Hautflüglern gibt es riesige Tiergesellschaften. Ameisen und Bienen bilden Staaten mit Hunderttausenden von Insekten. Die einzelnen Tiere im Insektenstaat teilen sich die Arbeit: Die Königinnen sorgen für den Nachwuchs und legen Eier. Die Arbeiterinnen beschaffen die Nahrung oder verteidigen das Nest.

Arten im Überblick

Es gibt über eine Million Insektenarten.

Die wichtigsten Insekten sind:

Käfer:rund 400.000 Arten
Schmetterlinge:rund 150.000 Arten
Hautflügler - Ameisen, Bienen und Wespen:rund 200.000 Arten
Zweiflügler - Fliegen und Mücken:rund 85.000 Arten
Wanzen:rund 40.000 Arten
Heuschrecken:rund 20.000 Arten
Läuse:rund 15.000 Arten
Libellen:rund 4.900 Arten
Flöhe:rund 2.000 Arten

Das größte Insekt ist die Stabschrecke, die bis zu 35 cm lang wird. Das kleinste aller Insekten ist die Zwergwespe. Sie ist nur 0,2 mm lang, also mit blosem Auge kaum zu erkennen.

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