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Internationaler Kinderbuchtag

Ungewöhnliche Aktion: Eine Kinderdorffamilie schreibt Märchenbücher

Poster des Internationalen Kinderbuchtags 2014
Poster des Internationalen Kinderbuchtags 2014

Jedes Jahr am 2. April findet der Internationale Kinderbuchtag statt. Am Geburtstag des dänischen Dichters Hans Christian Andersen gibt es weltweit Aktionen, die das Lesen und die Beschäftigung mit Literatur bei Kindern und Jugendlichen fördern sollen. Ein ungewöhnliches Projekt führt dazu eine Familie aus dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg durch: Sie haben zusammen mit ihren Pflegekindern mittlerweile zwei Märchenbücher geschrieben und gemalt.

Reicher Schatz

Märchen gaben früher wichtige Inhalte aus dem Erfahrungsschatz des menschlichen Lebens weiter. Sie wurden in der Gemeinschaft erzählt und richteten sich an Kinder und Erwachsene, Gebildete und Ungebildete. Sie halfen, gefährliche Situationen, die eine Seele im Laufe ihrer Entwicklung erfährt, zu erkennen und zu vermeiden. Insbesondere Gefahren, die von bösen Menschen - oft als gute Menschen getarnt - ausgehen, wurden thematisiert.

Märchen transportieren für alle hörbar oder lesbar die guten und schlechten moralischen Werte. Hörer und Leser können sich mit den Helden identifizieren und so entstanden Archetypen, die entweder Gut oder Böse repräsentieren – der böse Wolf, die Prinzessin, der rettende Prinz. Die Figuren und Handlungen sind stark vereinfacht und die Charaktere einfach und klar. Die Seele des Menschen erkennt diese Archetypen daher intuitiv, ohne dass das Bewusstsein dies reflektieren muss.

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