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Die portugiesische Abgeordnetenkammer in Lissabon verabschiedet den ersten regulären Haushalt der Republik. Bei Einnahmen von rund 76 000 Kontos (263 Mio. Mark) weist er ein Defizit von nur 1960 Kontos (8,8 Mio. Mark) auf. Dies löst in Finanzkreisen Staunen aus, da das schwerste Erbe der Republik von der 1910 gestürzten Monarchie die desolate Wirtschaftslage ist. Ministerpräsident Augusto de Vasconcellos begründet das geringe Defizit damit, dass Gelder für "kostspielige Reformen" gestrichen worden seien.