Die Zeiten, in denen die Küche nach Küche aussah und sich hinter einer Tür versteckte, sind längst vorbei. Küchen reichen heute oft in den Wohnraum hinein oder stehen sogar repräsentativ frei im Raum. Im edlen Look erinnern sie heute oft an Designermöbel. Nicht selten können sich Gäste oder "Kochhilfen" lässig auf Barhockern platzieren: Kommunikatives Kochen ist in.
Großer Auftritt für edles Design: Die Küchemode

Die Küche im Jahr 2009
Auf Griffe wird bei der Küche 2010 oft verzichtet. Mit der "Push to open" öffnen sich alle Türen auf einen leichten Fingerdruck. Die Optik ist dadurch pur und schlicht. Auch Getränkekisten verschwinden in eigenen Schubladen. Seitenzargen aus transparentem Glas bieten besseren Einblicke, mehr Stauraum und eine edle Ästhetik. Das Innenleben der Schubladen ist oft aufwändig gestaltet - mit Holz, Glas oder hochwertigem Kunststoff.
Die Arbeitszonen sind ergonomisch geplant und lange Edelstahltresen lassen die Küche wie eine moderne Werkstatt wirken. Bei der mobilen bulthaup "b2" ist alles möglichst schlicht gehalten und auf Funktionalität ausgerichtet. Zusätzliche Elemente lassen sich individuell ergänzen. Aufs Wesentliche reduziert ist auch die "Porsche Design Kitchen P 7340" von Poggenpohl, die mit ihrer Glas- und Aluminium-Ästhetik und minimalistischem Design vor allem Männerherzen höher schlagen lassen sollte. Denn die Küche ist längst nicht mehr die Domäne der Frau.
Stark im Hintergrund: Die Haushaltsgeräte
Küchengeräte wie Backofen, Mikrowelle oder Kühlschrank verschwinden heute hinter schnörkellosen Fronten. Auf zeitloses, puristisches Design setzen z. B. Gaggenau oder Liebherr. Bei den Kochfeldern lassen sich verschiedene Heizmethoden kombinieren. Bei Gourmets und Hobbyköchen besonders gefragt sind Induktion und Gas. Kühl- und Gefrierschränke punkten mit Eisbereitern, unterschiedlichen Klimazonen und Energieeffizienz. Auf Nachhaltigkeit und Funktionalität setzen z. B. Anbieter wie AEG Electrolux oder Bosch. Im Kommen sind Weinklimaschränke, in denen die edlen Tropfen dekorativ lagern. Hier wie dort läuft das Bedienen über Displays. Und da der Trend zur stärkeren Vernetzung längst die Küchen erreicht hat, lassen sich Backofen & Co. heute sogar aus der Ferne bzw. via Internet an und ausschalten.









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