"Geld bewegt die Welt" – das ist ein Spruch, der immer wieder zu hören ist. Und auch wenn es viel mehr ist als Geld, was die Welt bewegt, so geht es doch jeden an. Ohne Geld kann man sich nichts kaufen. Und wer Geldgeschäfte machen oder auch ein Unternehmen gründen möchte, für den ist ein Konto auf einer Bank oder Sparkasse notwendig. Doch wann darf man ein Bankkonto eröffnen? Was ist eigentlich ein Girokonto? Was gehört dazu? Wozu braucht man einen Dispokredit? Und wie viele Kreditkarten sind denn sinnvoll?
Wofür nutzt man ein Girokonto?

Euroscheine
Was für Girokonten gibt es?
Banken und Sparkassen haben für ihre Girokonten unterschiedliche Preismodelle:
das kostenlose Girokonto
das Girokonto mit Pauschalgebühr
das Girokonto mit Grundgebühr und Einzelposten
Das kostenlose Girokonto, mit dem einige Banken werben, gibt es meist gar nicht zum Nulltarif. Denn meist ist es an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie zum Beispiel ein regelmäßiger Geldeingang, eine monatliche Sparrate oder eine Kontoführung, die ausschließlich Online läuft. Wer eine oder mehrere dieser Bedingungen nicht erfüllt, muss Gebühren bezahlen.
Beim Girokonto mit Pauschalgebühr ist jeden Monat eine Pauschalgebühr fällig, die die Kontoführung und Geldtransaktionen abdeckt. Auch hier sollte man sich bei Abschluss genau informieren, denn manchmal darf man bei diesem Gebührenmodell seine Überweisung nicht in der Filiale abgeben oder man zahlt etwas extra ab der 30. Überweisung.
Das Girokonto mit Grundgebühr und Einzelposten ist ein Modell, das bei Selbstständigen oder Firmenkunden zum Einsatz kommt. Zusätzlich zur Grundgebühr können hier Gebühren pro Überweisung oder Abhebung am Geldautomaten anfallen.
Was ist ein Dispokredit und wofür ist er gut?
Wer ein Bankkonto eröffnet hat, dem räumen die Bank oder die Sparkasse unter bestimmten Umständen ein "Dispositionskredit" ein. Disposition bedeutet "Verfügung". Auf das Girokonto bezogen heißt es: Wenn das Geld einmal knapp wird, kann man Geld über das eigene Guthaben hinaus bekommen. Die Bank räumt einem ein Dispokredit, kurz "Dispo" ein, leiht also dem Kontoinhaber Geld. Damit bleibt man in finanziellen Angelegenheiten zwar flexibel, muss aber eine Art "Leihgebühr", das heißt Zinsen zahlen. Im Regelfall liegen sie bei über 10 Prozent.
Die Höhe des Dispos orientiert sich an den regelmäßigen Geldeingängen und Einkünften. Unternehmen handeln ihren Dispokredit meist mit der Hausbank aus. Die Höhe hängt in der Regel von der Bonität des Unternehmens ab – und von den vorhandenen Sicherheiten. Auch Unternehmen müssen für diesen Kredit Überziehungszinsen zahlen. Wer dauerhaft sein Girokonto mit solchen Gebühren belastet, der sollte besser über einen Ratenkredit nachdenken.
Was ist ein Taschengeld- oder Kinderkonto?
Auch für Kinder und Jugendliche gibt es ein Girokonto. Einige Kreditinstitute bieten es sogar schon für Kinder ab einem Alter von 7 Jahren an. Mit einem solchen Konto können Kinder und Jugendliche früh den bewussten Umgang mit Geld lernen. Die Zustimmung beider Elternteile bei der Kontoeröffnung ist meist notwendig. Ebenso ein Personalausweis, Meldebestätigung oder Geburtsurkunde.
Das Besondere bei den Taschengeld- oder Kinderkonten: Es ist ein "Konto auf Guthabenbasis", das heißt, es wird kein Dispokredit eingerichtet. Der klare Vorteil: Das Konto kann nicht überzogen und das Kind oder der Jugendliche kann nicht zum Schuldner werden. Aus dem gleichen Grund werden in der Regel auch keine Kreditkarten an Jugendliche ausgegeben. Manche Banken zahlen auf das Tschengeld- oder Kinderkonto sogar Zinsen für das Guthaben.
Was sind Kreditkarten?
Viele Plastikkarten mit sich zu tragen macht zwar Eindruck, ist in der Regel jedoch unnötig. Zwei Karten sind völlig ausreichend: die Bankkarte bzw.

Eine Kreditkarte kostet meist eine Jahresgebühr. Bei einigen Anbietern kann die Gebühr über die Höhe der Kartenumsätze reduziert werden. Für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte - wofür meist eine Geheimnnummer oder PIN nötig ist, und Umsätze im Ausland werden darüber hinaus Gebühren fällig. Beim bargeldlosen Zahlen mit der Kreditkarte trägt der Händler meist die Kosten für den Kreditkarteneinsatz. Diese kann mehr als 2 Prozent des Verkaufspreises ausmachen. Aus diesem Grund kann man auch nicht bei allen Händlern, Hotels, Cafés oder Restaurant mit Kreditkarte zahlen. Die bekanntesten Kreditkartengesellschaften sind MasterCard, VISA, American Express und Diners Club. Eine Kreditkarte beantragt man bei seiner Bank oder Sparkasse.







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