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Kunst der Moderne im Kraftwerk – die Tate Modern feiert ihren 15. Geburtstag

Die Londoner Tate Gallery of Modern Art, kurz Tate Modern, ist das weltweit größte Museum für moderne Kunst. Zu seiner Kunstsammlung gehören Werke von Pablo Picasso bis Joseph Beuys. Über fünf Millionen Menschen jährlich pilgern zum Gebäude des stillgelegten Ölkraftwerks. Vor genau 15 Jahren, am 12. Mai 2000, öffnete es zum ersten Mal seine Pforten.

Es begann im späten 19. Jahrhundert. Henry Tate, englischer Zucker-Magnat und Kunstliebhaber, bot an, seine Kunstsammlung - 65 Gemälde und drei Skulpturen - der Öffentlichkeit zu stiften. Er versprach ein Museum für die Sammlung zu errichten, wenn der Staat ein Grundstück zur Verfügung stellen und das Haus verwalten würde. Dies geschah und die Tate Gallery wurde 1894 offiziell als „National Gallery of British Art“ geplant und 1897 eröffnet. Das Gebäude steht am Themse-Ufer, am ehemaligen Standort eines Zuchthauses, im Zentrum Londons.

Themseseite der Tate Britain
Spätviktorianische Pracht

Der 1897 eröffnete Altbau am Themse-Ufer beherbergt heute die Tate Britian, die britische Kunst von 1500 bis zur Gegenwart präsentiert.

Tausende von Gemälden

Die Sammlung sollte sich ursprünglich auf britische Künstler beschränken, die nach 1790 geboren worden waren. Doch verschiedene Schenkungen - wie der Nachlass des 1775 geborenen Malers William Turner – führten zu einer Neuorientierung. Ab 1917 wurden auch internationale Künstler zugelassen, und später umfassten die Akquisitionen prinzipiell moderne Kunst.

Bald beherbergte das Museum Tausende von Gemälden. Die Sammlung entwickelte sich so rasant, dass nur noch 15 Prozent des Bestandes öffentlich gezeigt werden konnten. Mitte der 1990er Jahre wurde daher beschlossen, die Kollektion aufzuteilen und nach einem neuen Standort für eine Galerie zu suchen, um die modernen Kunstwerke zu beherbergen.

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