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Lernen im Schlaf – kann das funktionieren?

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Die große Frage aber ist: Halten diese Angebote, was sie versprechen? Immer wieder haben Wissenschaftler in der Vergangenheit versucht, ein solches Lernen von Neuem im Schlaf nachzuweisen. Dafür spielten sie schlafenden Probanden Vokabeln, Musikstücke und andere akustische Informationen vor. Am nächsten Tag testeten sie, ob sich die Versuchspersonen an das im Schlaf Gehörte erinnern konnten. Andere Forscher prüften, inwieweit sich ihre Probanden Wörter oder Musikstücke besser merken konnten, wenn sie sie zuvor schon einmal im Schlaf gehört hatten. 

Dummerweise stellte sich aber ziemlich schnell heraus, dass dieser vermeintlich leichte Weg zu mehr Wissen nicht funktioniert - auch wenn Sprachschulen und dubiose Internetanbieter nach wie vor damit werben. Der Grund dafür: Unser Gehirn ist während des Schlafs relativ stark von der Außenwelt abgeschottet. Reize von außen - seien es Vokabeln oder Selbstbestätigungs-Parolen - dringen kaum noch zu ihm durch. Selbst wenn das Gehirn Neues lernen wollte, kann es das daher im Schlaf gar nicht – weil die Informationen größtenteils gar nicht zu ihm durchdringen.

Duft als nächtliche Lernhilfe?

Eine Ausnahme scheint es dabei aber zu geben: Düfte. Denn sie werden vom Gehirn auf eine besondere Art und Weise verarbeitet und scheinen selbst im Schlaf zu ihn durchzudringen. Was das für das Lernen im Schlaf bedeutet, haben Forscher mit einem Musiktest überprüft. Sie spielten ihren schlafenden Versuchspersonen Töne vor und ließen sie gleichzeitig verschiedene angenehme und unangenehme Düfte über eine Atemmaske einatmen. Jeder Ton war dabei mit einer bestimmten Duftnote verknüpft.

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