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Lernen mal ganz praktisch: Auf der Suche nach Gold in alten Handys

Den wertvollen Rohstoffen in unseren Handys auf der Spur: In einem neuen Schülerlabor können Jugendliche ganz praktisch selbst herausfinden, was sich in ihren Handys verbirgt. Sie zerlegen sie, analysieren die Inhaltsstoffe und verstehen, warum das Handyrecycling so aufwändig ist. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.

Jugendliche montieren ausgediente Handys auseinander
Jugendliche nehmen im Schülerlabor der Materialwissenschaft (SAM) ausgediente Handys auseinander.

Rund 100 Millionen gebrauchte Handys liegen in Deutschlands Schubladen – ein vergeudeter Schatz. Denn jedes von ihnen enthält Spuren von Gold und Silber, etliche Gramm Kupfer und seltene Erden. "Zum Vergleich: Eine Tonne Golderzgestein enthält so viel Gold, wie man zur Herstellung von nur 42 Handys benötigt", erklärt Frank Mücklich, Leiter des Schülerlabors Advanced Materials (SAM) von der Universität des Saarlandes.

 

Kostbarer Rohstoff am falschen Ort

Umso wichtiger ist es, diese wertvollen Rohstoffe nach der Nutzung über verschiedene Recyclingverfahren wiederzugewinnen. „Wir wollen am Beispiel von gebrauchten Handys zeigen, dass man wertvolle Ressourcen nicht vergeuden darf, sondern in den Kreislauf zurückführen sollte. Der Abfall ist hier kostbarer Rohstoff am falschen Ort“, sagt Mücklich. "Der Abfall ist hier kostbarer Rohstoff am falschen Ort."

Was genau in einem Handy steckt und warum ihr Recycling zwar nötig, aber auch eine ziemlich komplizierte Angelegenheit ist, können Jugendliche im Schülerlabor der Materialwissenschaft selbst erkunden.

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NPO / Universität des Saarlandes
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