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LEXIKON

Amalgm

[das; griechisch, arabisch]
bei Normaltemperatur gebildete Legierungen des Quecksilbers mit anderen Metallen. Amalgame werden als Metallkitt und Zahnplomben gebraucht, auch zur Gewinnung von Gold und Silber aus den Erzen (Amalgamation). Amalgamplomben (Zahnheilkunde) sind in den Verdacht geraten, durch Freisetzung von Quecksilber den Körper zu belasten und Gesundheitsstörungen zu verursachen, was bisher allerdings nicht nachgewiesen werden konnte. Erwiesen ist eine schädigende Wirkung der Zahnamalgame bei Vorliegen einer (seltenen) Quecksilberallergie. In diesem Fall sollte von ihrer Verwendung abgesehen werden. Darüber hinaus wird bei Schwangeren, Kindern unter 6 Jahren und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion von Zahnamalgamen abgeraten.
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