antiautoritạ̈re Erziehung
eine Erziehung, die ohne Triebunterdrückung u.und Repression auszukommen sucht u.und selbstbewusste, kritische, nicht aggressive Persönlichkeiten heranbilden will. Ausgehend von der Psychoanalyse Freuds wurden um 1925 die pauschale Triebunterdrückung u.und der nichtbegründete Gehorsamszwang in der Erziehung als Fehler kritisiert, die zu neurotischen u.und autoritären Persönlichkeitsstrukturen führen mit Eigenschaften wie Kritiklosigkeit, Unterwürfigkeit u.und Aggressivität. Das Ziel der antiautoritären Erziehung: Es soll ein nicht-notwendiges Maß an Triebunterdrückung, Repression u.und autoritärem Verhalten der Erzieher abgebaut werden, um selbstbewusste, kritische, sensible, nicht-aggressive Persönlichkeiten heranzubilden. Den Abbau von Repressionen müssen freilich spezif.spezifische Lernanreize u.und Lernhilfen ausgleichen, wenn der junge Mensch mündig u.und kritisch, liebesfähig u.und sensibel werden soll. Namhafte Praktiker u.und Theoretiker: A. S. Neill u.und W. Reich. Kinderläden.









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