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LEXIKON

Apollinaire

[
-ˈnɛ:r
]
Guillaume, eigentlich Wilhelm Apollinaris de Kostrowitski, französischer Dichter und Maler, * 26. 8. 1880 Rom,  9. 11. 1918 Paris; schrieb Gedichte, Dramen u. Romane; stark verbunden mit der künstlerischen Avantgarde seiner Zeit (Picasso, Matisse, Dufy); Wegbereiter des Futurismus und des Kubismus; propagierte den Surrealismus. Lyrik: „Alcools“ 1913; „Calligrammes“ 1918; Drama: „Die Brüste des Tiresias“ 1917 (als Oper 1947); Roman: „Das sitzende Weib“ 1920, dt. 1967.
  • Erscheinungsjahr: 1913
  • Veröffentlicht: Frankreich
  • Verfasser:
    Apollinaire
    , Guillaume
  • Deutscher Titel: Alcools
  • Original-Titel: Alcools
  • Genre: Gedichtsammlung
Die neue Gedichtsammlung »Alcools« von Guillaume Apollinaire (* 1880,  1918) ist nicht nur das wichtigste Werk dieses französischen Dichters und Kritikers, der der Stilrichtung des Surrealismus den Namen gibt, sondern eines der einflussreichsten Werke der französischen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Besondere Kennzeichen dieser zum Teil dem Symbolismus verpflichteten Gedichte unterschiedlichen Inhalts sind der Verzicht auf Interpunktion, die Betonung des Rhythmus und die Mischung verschiedener Stile. »Nur der Rhythmus kann die Verse skandieren, da haben sie die wirkliche Interpunktion. Man braucht keine andere«, schreibt der Dichter.
Die deutsche Übersetzung dieser die Lyrik revolutionierenden Gedichtsammlung erscheint 1914.
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