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LEXIKON

Basinger

[
ˈbɛisindʒə
]
Kim, US-amerikanische Schauspielerin, * 8. 12. 1953 Athens; spielte zunächst in TV-Serien; erreichte internationale Bekanntheit durch den Film „James Bond - Sag niemals nie“ 1983; weitere Filme: „9 1/2 Wochen“ 1986; „Batman“ 1989; „L. A. Confidential“ 1997; „Ich träumte von Afrika“ 2000; „The Sentinel“ 2006; „The Burning Plain“ 2008 u. a.
  • Deutscher Titel: Batman
  • Original-Titel: BATMAN
  • Land: USA
  • Jahr: 1989, 1992, 1995, 1997, 2005, 2008
  • Regie: Tim Burton, Joel Schumacher, Christopher Nolan
1939 ermöglichte der Zeichner Bob Kane seiner Figur Batman den ersten Comic-Auftritt, die seitdem neben anderen Heroen wie Superman oder Spiderman eine feste Größe in der amerikanische Trivialkultur ist. Nach einer Fernsehserie 1966 erschien mit „Batman hält die Welt in Atem“ eine erste Adaption für das Kino. Regisseur Leslie H. Martinson war allerdings kein großer Erfolg beschieden, zu lächerlich war die Rolle des Helden im Fledermauskostüm angelegt. 1989 machte sich Tim Burton mit „Batman“ an eine seriöse Neuverfilmung, die der Beginn einer Reihe sein sollte, die zwei Jahrzehnte lang Kassenrekorde aufstellte. Für zusätzliche Gewinne sorgte eine Merchandising-Kampagne, in die u. a. Coca-Cola und McDonalds eingebunden waren.
Hinter Batman verbirgt sich der Multimillionär Bruce Wayne, der in der fiktiven, aber eindeutig am echten New York orientierten Stadt Gotham City für Recht und Ordnung sorgt. Im ersten Batman-Film kämpft der von Michael Keaton verkörperte Held gegen den Schurken Joker. In „Batmans Rückkehr“ von 1992 wirkt ebenfalls das Gespann Burton/Keaton. Diesmal muss sich Batman den Bösewichten Pinguin und Catwoman stellen. Mit dem dritten und vierten Teil der Reihe wurden neue Wege beschritten: Die Szenerie war nicht mehr düster, sondern schrill. Als Regisseur wurde für beide Filme Joel Schumacher verpflichtet. In „Batman Forever“ von 1995 schlüpfte Val Kilmer in das Fledermauskostüm, dem mit Robin ein Partner an die Seite gegeben wurde. Als neue Bösewichte tauchten Riddler und Twoface auf. 1997 ging in „Batman & Robin“ die Hauptrolle auf George Clooney über. Zur Seite stand ihm neben Robin nun auch Batgirl, die sich im Kampf gegen Mr. Freeze und Poison Ivy bewährte.
Da die Comic-Geschichten als Realfilm zunehmend überspannt wirkten, drehte man 2005 das Rad zurück: In „Batman Begins“ erfährt der Zuschauer, wie Bruce Wayne dazu kam, in die Rolle des Superhelden zu schlüpfen. Seine Gegenspieler, darunter Ras al Ghul, sind nicht mehr so grell gezeichnet wie sie es in den vier Vorgängerfilmen waren. Das neue Team bestand aus dem Regisseur Christopher Nolan und dem Hauptdarsteller Christian Bale. Diese Besetzung ist auch für „The Dark Knight“ verantwortlich, mit dem die Geschichte von Batman im Sommer 2008 fortgesetzt wird. Chronologisch schließt sie an „Batman“ von 1989 an, als Gegenspieler tritt erneut Joker auf.
Das Kinopublikum störte es nicht, dass sich seit 1989 viermal das Gesicht von Batman veränderte. Es zählt der Mythos der Figur, der die Filme so erfolgreich machte, dass für die Rollen der jeweiligen Bösewichte zahlreiche Superstars aus Hollywood zum Einsatz kamen. Unter ihnen waren Jack Nicholson als erster Joker, Danny DeVito als Pinguin, Michelle Pfeiffer als Catwoman, Jim Carrey als Riddler und Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze. Vom Feuilleton blieb die Batman-Reihe weitgehend unbeachtet. Sie wurde aber siebenmal für Oscars nominiert, jedoch nur 1990 mit einem Oscar für die beste Ausstattung ausgezeichnet.
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